Sabrina Schmalbach kehrt zurück

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Was wir bereits wissen
Voerde. Nach ihrem Handgelenksbruch ist die Angreiferin des Voerder Faustball-Bundesligisten wieder dabei.

Die Anspannung ist wieder da. „Wir sind alle schon ein bisschen nervös“, sagt Tara Mittelmeyer. Für die Faustballerin des TV Voerde und ihre Mitspielerinnen geht am Sonntag (ab 11 Uhr) in heimischer Halle die Bundesliga-Saison weiter. „Wir wollen noch einmal Vollgas geben“, kündigt Mittelmeyer an. Für die Mission Klassenerhalt im Oberhaus stehen die Karten vor dem Endspurt mit drei Doppel-Spieltagen jedenfalls nicht schlecht. Zu Hause scheint vor allem gegen den Tabellenfünften VfL Kellinghusen etwas drin. Ein Erfolg gegen den MTSV Selsingen, der hinter Ahlhorn auf Platz zwei rangiert, wäre dagegen eine große Überraschung.

Drei Siege haben die Voerderinnen im bisherigen Saisonverlauf bisher eingefahren. Es hätten durchaus noch mehr sein können, doch die TVV-Damen haderten ein ums andere Mal mit Fortuna. Wie zum Beispiel bei der knappen 2:3-Hinspielniederlage gegen Sonntagsgegner Kellinghusen, als sich Sabrina Schmalbach im fünften Durchgang das Handgelenk brach und lange ausfiel. „Wir hatten viel Pech mit Verletzungen, und Sabrina ist ja auch eine ganz wichtige Spielerin für uns“, sagt Mittelmeyer.

Immerhin: Beim Vorbereitungsturnier in Essen, wo die Voerderinnen sich gut schlugen und den zweiten Platz belegten, konnte Schmalbach schon wieder mitwirken. Die Hand scheint stabil. Ein Einsatz am Sonntag ist durchaus denkbar.

Damit könnte der Tabellensiebte aus dem Vollen schöpfen. Alle neun Spielerinnen sollen dabei sein. Eine Seltenheit, weil die ein oder andere Akteurin normalerweise aus beruflichen Gründen keine Auswärtsfahrten bestreiten kann. Da trifft es sich gut, dass Voerde am übernächsten Wochenende gleich noch einmal Gastgeber ist. Gegen Ahlhorn und Schneverdingen hängen die Trauben dann allerdings sehr hoch. Besser, die Voerder Frauen punkten schon am Sonntag: „Einen Sieg brauchen wir mindestens noch, um die Klasse zu erhalten“, hat Mittelmeyer schon einmal gerechnet. Und auf ein „Abstiegsendspiel“ im direkten Vergleich mit Konkurrent Schülp am letzten Spieltag wollen es die Damen nicht unbedingt ankommen lassen.