RWS fehlen acht Stammspieler

Wie gut der Erfolg über Spitzenreiter VfB Lohberg seinen Schützlingen tat, konnte Torsten Klump, Trainer des TV Voerde, in den letzten Trainingseinheiten deutlich beobachten. Mit großem Ehrgeiz und großer Freude gingen die Kicker des Tabellenzweiten der Fußball-Kreisliga A in den Übungseinheiten zur Sache. „Wir sind hoch motiviert“, sagt Klump vor dem Duell beim Dritten RWS Lohberg (Sonntag, 15 Uhr). Mit einem Erfolg am Fischerbusch könnte der TVV nicht nur die Vizemeisterschaft perfekt machen, sondern sich auch für die Hinspielniederlage revanchierten. Im Februar enttäuschten die Voerder beim 0:2 gegen Selimiyespor auf ganzer Linie.

Während es bei den Gästen personell wieder wesentlich besser aussieht und Klump wohl erneut auf die Elf bauen kann, die den VfB in die Schranken wies, sieht es bei den Rot-Weißen nicht so gut aus. „Ich muss acht Stammspieler ersetzen“, seufzt RWS-Coach Mahmut Tas, „wir werden aber trotzdem eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen.“ Schon in den letzten Wochen hatte Lohberg mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen. Auch deshalb beträgt der Rückstand auf die Voerder mittlerweile vier Zähler. Der Wille, den Platz am Sonntag als Sieger zu verlassen, sei trotzdem da, so Tas: „Wir wollen uns schließlich immer mit den Besten messen.“

Klump will den Gastgeber trotz der Personalmisere nicht unterschätzen: „Die sind technisch ganz weit vorne und wollen den zweiten Platz sicher noch einmal angreifen“, warnt der Voerder Trainer.

Borutta kehrt zurück

Für den Vorletzten TV Jahn Hiesfeld II zählt im Heimspiel gegen den SV Walsum im Kampf um den Klassenerhalt nur ein Sieg. Trotz der Misserfolge der letzten Wochen hat Coach Peter Haas seinen Optimismus behalten. Positiv stimmt ihn vor allem, dass der zuletzt gesperrte Daniel Borutta ins Team zurückkehrt: „Mit ihm im Mittelfeld sieht die Sache schon wieder anders aus.“

Die Punkte 28, 29 und 30, die der SC Wacker mit dem 3:1-Erfolg über die „Veilchen“-Reserve einfuhr, geben den Dinslakenern endgültig Sicherheit. Die Mannschaft des neuen Trainers Dominic Herzog kann wieder für die Kreisliga A planen. Die Begegnung beim Fünften VfvB Ruhrort/Laar ist damit das erste Spiel, das die Feldmärker nach extrem angespannten Wochen wieder etwas lockerer bestreiten können.

Der Tabellensiebte SuS 09 Dinslaken reist zur abstiegsgefährdeten Viktoria Wehofen und will sich allein schon aus Gründen der Fairness gegenüber den anderen Teams im Keller (wie dem TV Jahn II) richtig reinhängen. „Alle sind fit und gesund. Wir haben die Qual der Wahl“ sagt Trainer Ingo Hermann, der aber auch weiß, dass es in Wehofen schon einmal „ein bisschen hitzig“ zu gehen kann. Um überhaupt keine Hektik aufkommen zu lassen, hofft Hermann auf eine konsequente Chancenverwertung und eine frühe klare Führung.