RWS-Chef Acabuga ärgerte sich über Hiesfeld

Der Turniersieg war für Ali Acabuga die Kirsche auf dem Eis. Als Gastgeber der diesjährigen Stadtmeisterschaften freute sich der Vorsitzende von RWS Lohberg über ein organisatorisch gelungenes Turnier und über den Pokal. „Wir sind sehr zufrieden“, strahlte Acabuga, der am Sonntag in der Hans-Efing-Halle 350 zahlende Zuschauer zählte. Dazu kamen noch die sieben Fußball-Teams, die sich ebenfalls auf den Rängen aufhielten.


Einen Kritikpunkt hatte Acabuga dann doch noch: „Das einzige, dass mich geärgert hat, ist, dass Hiesfeld nicht mit der ersten Mannschaft angetreten ist.“ Wie schon im Vorjahr blieb der Großteil des Oberliga-Kaders samt Trainer Jörg Vollack dem Turnier fern. Stattdessen nahm die Zweitvertretung teil, die diesmal mit vier Spielern aus der „Ersten“ gespickt war.


RWS-Trainer Mahmut Tas hob vor dem Turnier die Gastfreundlichkeit der Südländer hervor und war alles andere als überheblich: RWS tischte riesig auf. Salate in zahllosen Varianten, Kuchen und jede Menge Fast Food. Der deutsche Klassiker Pommes war allerdings nicht das beliebteste Finger-Food. Der Döner machte die Runde. Auch bei den Spielern, die sich in den Pausen zur Stärkung die Brottasche abholten.


Murat Dinc wurde mit seinen elf Treffern nicht nur Torschützenkönig. Der RWS-Kicker erhielt auch den Pokal für den besten Spieler des Turniers, den Dinc dankend entgegen nahm.


Wer mit dem Auto kam, musste auf Zack sein, um am Nachmittag noch einen Parkplatz zu finden. Typisch auf der Tribüne sind die Fachsimpeleien in der Winterpause. Fußball-Fans wie Karl-Heinz Kriener, der Ex-Präsident des VfB Lohberg, kamen auch vorbei.


Der Spaß steht bei den Hallen-Stadtmeisterschaften im Vordergrund. Manch einer nutzt den freundlichen Kick, um Frischluft zu atmen. Dennis Strewginski ließ die SuS-Torwarthandschuhe mal in der Tasche und probierte sich als Stürmer. Mit Erfolg: Strewginski erzielte unter anderem das zwischenzeitliche 3:0 gegen TV Jahn Hiesfeld.