Rot-Weiß hat noch Hoffnung

Daniel Lingen punktete für Blau-Weiß  doppelt.
Daniel Lingen punktete für Blau-Weiß doppelt.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Dinslaken/Voerde. Dinslaken Tennis-Damen verloren gegen ETB mit 2:4. DTG-Herren spielen 3:3.

Die Tennis-Damen des TC Rot-Weiß warten in der Winterhallenrunde weiter auf den ersten Sieg. Bei Schwarz-Weiß Essen unterlagen die Dinslakenerinnen mit 2:4. Dabei wäre durchaus mehr drin gewesen. Franziska Föcking musste sich in ihrem Einzel erst im Match-Tiebreak geschlagen geben, und auch Anja Lingen hatte bei der knappen Zweisatzniederlage gegen ihre frühere Blau-Weiß-Teamkollegin Nina Knippert ihre Chancen. Während Gina Betzholz das Spitzeneinzel klar verlor, holte Ninja Pfützenreuter an Position zwei den ersten Punkt für Dinslaken. Gemeinsam mit Lingen gewann Pfützenreuter auch ihr Doppel, aber Betzholz/Föcking waren gegen eine starke Essener Kombination chancenlos.

Die Rot-Weißen sind dennoch optimistisch, den Klassenerhalt in den letzten beiden Spielen einzufahren. „Wir sind eigentlich alle ganz gut drauf und werden jetzt auch im Training noch einmal Gas geben. Das klappt schon“, meint Mannschaftsführerin Pfützenreuter.

Die Herren der DTG Blau-Weiß liegen in der 2. Verbandsliga weiter voll im Soll. Auch wenn das 3:3 gegen Rot-Weiß Goch ein wenig unglücklich zustande kam. André Mordhorst verlor das Spitzeneinzel hauchdünn mit 8:10 im Match-Tiebreak. Tristan Dawirs hätte ebenfalls gewinnen können. Die Siege von Daniel Lingen und Christian Hörscher sowie der Doppelpunkt von Lingen/Dawirs sorgten immerhin noch für ein Remis, mit dem die Blau-Weißen auch sehr gut leben können und weiter ungeschlagen bleiben.

In der Herren-Bezirksliga unterlag der TC Blau-Weiß Spellen einer stark besetzten Eintracht aus Duisburg mit 2:4. Die hart erkämpften Einzelpunkte von Sebastian Abel und Max Faßbender halfen am Ende nicht, weil Peter Koslowsky und Andreas van Briemen gegen Duisburgs Topleute René Dunzer und Kai Gröger chancenlos waren. Die starken Eintracht-Doppel waren ebenfalls eine Nummer zu groß für die Spellener, die damit immer noch keinen Punkt auf dem Konto haben.

Ligakonkurrent TV Jahn Hiesfeld bezwang gestern Nachmittag den SuS Wesel-Nord mit 4:2. Jan Mirau, Nico Steinbrecher und Robin Pischel legten mit ihren Einzelsiegen den Grundstein für den Gesamterfolg. Gemeinsam mit Valentin Drees machte Steinbrecher im zweiten Doppel alles klar. Pischel/Mirau verloren im Match-Tiebreak. „Es hätte besser sein können, aber am Ende zählt nur der Sieg“, erklärte Mannschaftsführer Pischel.