Rita Drees fuhr mit Außenseitern nach vorn

Foto: Sexauer
Was wir bereits wissen
Mit einem gut besetzten Zehn-Rennen-Programm wurde das Aprilmeeting auf der Dinslakener Trabrennbahn am Bärenkamp beschlossen.

Dinslaken..  Mit einem gut besetzten Zehn-Rennen-Programm wurde das Aprilmeeting auf der Dinslakener Trabrennbahn am Bärenkamp beschlossen. Auffälligste Akteurin war die erfolgreichste Amazone der Welt, denn Rita Drees gewann nicht nur zwei Rennen, sondern sorgte dabei auch für kräftig Bewegung am Totalisator. Goldhelm Michael Nimczyk und Roland Hülskath konnten ebenfalls zwei Rennen gewinnen.

In höherer Klasse trat „Fritz-Brandt-Siegerin“ Smokie Juvel erstmals an. Im vierten Lauf zum „Dintrab-Cup“ musste Jörg Hafer mit der Stute zudem das Handicap der zweiten Reihe ausbügeln. Das gelang nicht ganz, denn Rita Drees schlug mit der 132:10-Chance Ukim du Rouet. Der dritte Rang brachte Hafer im laufenden Klassement dann zumindest die Tabellenführung. Durch den Sieg mit Ukim du Rouet eroberte Rita Drees Platz zwei, während Michael Gutsche mit Ivalo auf dem zweiten Platz fuhr, was im Dintrab-Cup aktuell Rang drei brachte.

Noch mehr gab es auf den zweiten Drees-Treffer an diesem Rennabend. Velten Fairytale setzte sich zum Abschluss Start-Ziel zur Quote von 147:10 gegen Avatar Energy und Cremers Boy durch.

Viererwette nicht getroffen

Gleich die Auftaktprüfung ging an Michael Nimczyk. Elvis Attack bestätigte den Hamburger Sieg und behielt außen herum den eine gute Runde vor Schluss nach vorn gezogenen Pietro Lombardi sicher im Griff.

Überhaupt keine Probleme hatte letztlich Most Wanted As, obwohl er fast ausschließlich außen unterwegs war. Über die lange Wegstrecke von 2550 Metern fertigte der 19:10-Favorit die von Unexpected Well angeführte Konkurrenz überlegen ab, profitierte aber sicher auch vom Pech Julio Cortinas , der im letzten Bogen führend plötzlich abhob. In flotten 17,8 kam der Jauß-Traber zum dritten Saisonerfolg.

Richtig knallen ließ es Roland Hülskath mit Montender As im Viererwettrennen. Erstmals saß „Hülse“ hinter dem Wallach, der nach 37 Versuchen immer noch sieglos war. Diesmal wurde der Bock zur Quote von 407:10 dank eines fulminanten Schlussakkords umgestoßen. Mit Liberty PS und Eddiereadygo zahlte die Dreierwette 15 834:10, während die Viererwette nicht getroffen war.

Alles andere als überraschend kam dann der zweite Tageserfolg von Roland Hülskath mit Crowley, der sich zur Quote von 19:10 durchsetzte, nachdem zwei Runden vor Schluss die Führung erobert war.

Dafür hatte Simon Woudstra mit Victory Dream JB den Toto noch einmal ordentlich „durchgeschüttelt“. Der 293:10-Außenseiter bekam Direct Flight in den Griff, dahinter trabte mit Bettini Frisia auch ein „dunkles“ Pferd ein. Satte 26 465:10 zahlte die Dreierwette.