PSSC jubelt über den Aufstieg

Es ist geschafft: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte hat der Polizei-Schießsport-Club Dinslaken den Aufstieg in die Landesoberliga geschafft. Beim Relegationswettkampf in Essen überwanden die PSSC-Schützen dabei zuvor ungeahnte Hindernisse.

Das Selbstvertrauen war groß, obwohl die Dinslakener nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Der PSSC konnte sich zwar mit Olaf Reuther verstärken, Stefan Decker fiel jedoch aus. Stefan Freise, Michael Krampen, Sascha Klump, Olaf Reuther und Ersatzschütze Christian Dappers reisten in Essen an. Das Entsetzen war groß, als sich herausstellte, dass die Relegation nicht Bestandteil der kommenden Saison war, sondern noch zur zurückliegenden gehört. Eine Fehleinschätzung des PSSC, die weitreichende Auswirkungen haben sollte. Olaf Reuther, der noch in der letzten Saison für den SV Drevenack angetreten war, wurde als Starter nicht zugelassen.

Als der erste Schock überstanden war, kamen die Schützen auf die Idee, Christian Dappers’ Bruder Jörn anzurufen, der ebenfalls in der zurückliegenden Saison Teil der Mannschaft war. Der packte sofort seine Sachen und machte sich auf den Weg. Olaf Reuther blieb nur der Platz hinter der Glasscheibe.

Mit der eigenen Leistung im ersten Durchgang waren nicht alle Schützen zufrieden. Nachdem die Ergebnisse veröffentlich wurden, hellten sich die Mienen auf. Erster Platz zu diesem Zeitpunkt, zwei Ringe Abstand zum Zweiten und 35 zum Dritten. Ein überraschendes Ergebnis, das für den nächsten Durchgang hoffen ließ.

Michael Krampen und Sascha Klump konnten im zweiten Wettkampf nachlegen und schossen als einzige Teilnehmer Ergebnisse über 370. Bei den anderen machten sich die Nerven bemerkbar und die Ergebnisse waren schlechter als im ersten Durchgang.

Nun war Zittern angesagt. Die Ergebnisse wurden ausgehängt: Der PSSC stand als Erster da. Aber auf der Liste standen die gleichen Einzelergebnisse für den PSSC wie im ersten Durchgang. Ein Tippfehler bei der Erstellung der Ergebnisdatei. Also nochmal Warten und Zittern. Schließlich stand doch der erste Platz fest: 3491 Ringe, 14 Ringe Abstand auf den Zweiten und 27 Ringe auf den Dritten.