Pflicht beim Schlusslicht erfüllt

In der zweiten Wochenend-Partie ist doch noch mal alles gut gegangen. Nach der Niederlage beim EC Bergisch Land fuhren die Dinslakener Kobras am Sonntag einen Sieg beim das Tabellenschlusslicht der Eishockey-Regionalliga ein. Das Team von Trainer Thomas Schmitz schlug die Soester EG mit 9:2 (3:0, 1:1, 5:1). Neuzugang Kevin Balke kam nicht zum Einsatz gegen seinen Ex-Verein. Er verweilte auf der Ersatzbank.

„Wir haben von der ersten bis zur letzten Sekunde sehr gut gespielt“, sagte Schmitz erleichtert, „hinter den Patzer von Freitag müssen wir einfach einen Haken machen“. Nach 16 Sekunden erzielte Pierre Klein den Führungstreffer. Es folgten zwei Tore von Kamil Vavra (7., 19.).

Im Mittelabschnitt kamen auch die Gastgeber erstmals zum Zuge (22.). Daniel Pleger legte für die Kobras kurz vor der zweiten Pausensirene nach (39.).

Auch im letzten Drittel musste Kobra-Keeper Felix Zerbe einmal hinter sich greifen (42.), allerdings zum letzten Mal. Die Kobras liefen im weiteren Verlauf zur Höchstform auf und fertigten den Gegner ab. Die Torschützen waren Sebastian Haßelberg (42.), Kamil Vavra (43., 50.), Sebastian Schmitz (44.) und Pierre Klein (54.).

Coach Schmitz freute sich über den Sieg und die Leistung seines Teams, bemängelt jedoch die Torausbeute: „Wir haben neun Tore gemacht, aber da war noch mehr drin, wie am Freitag.“

Geplant waren vom Wochenende sechs wichtige Punkte für die Play-Off-Qualifikation. Eingesackt wurden nur drei. Mit dem vierten Tabellenplatz der Kobras wäre die Teilnahme für die Oberliga-Aufstiegsrunde gesichert. Doch die Anwärter auf die ersten vier Plätze liegen knapp beieinander. Zumindest auf den Plätzen zwei bis vier ist noch alles offen. „Die Konkurrenz schläft nicht“, so Schmitz, „daher werden wir in den letzten drei Heimspielen alles geben müssen“.

Strafminuten: Soest 22 + 10 (Ehlert), Dinslaken 12.