Osthoff übt keinen Druck aus: „Wir wollen Freude am Fußball“

Der SV Spellen tritt am Sonntag in Krechting an.
Der SV Spellen tritt am Sonntag in Krechting an.
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Was wir bereits wissen
Der abstiegsgefährdete Fußball-Bezirksligist SV Spellen tritt am Sonntag beim Tabellenvierten SV Krechting an.

Voerde..  Markus Osthoff ist prinzipiell weit davon entfernt, seinen SV Spellen mit dem FC Bayern München zu vergleichen. Dafür ist der Trainer des Fußball-Bezirksligisten viel zu geerdet. Vor dem Spiel beim Tabellenvierten der Gruppe 7, SV Krechting, (Sonntag, 15 Uhr) fielen dem Ex-Profi aber doch Parallelen zwischen dem Champions-League-Halbfinalisten und seinem abstiegsgefährdeten Team aus der siebten Liga auf: „Beim Fußball entscheiden oft Kleinigkeiten über Erfolg und Misserfolg.“

So wie Bayern in Barcelona das Spiel durch individuelle Fehler verloren gab, fühlte sich Osthoff an Begegnungen des SVS erinnert: „Ich kann mich an nur zwei Spiele erinnern, in denen der Gegner uns an die Wand gespielt hat. Sonst haben wir immer mitgehalten.“

Die Punkteausbeute entspricht dieser Beobachtung eben nur nicht, weil in entscheidenden Momenten andere Faktoren als das eigene spielerische Vermögen eine Rolle spielten. Um den Klassenerhalt zu schaffen, das weiß nicht nur der Coach, muss viel zusammen passen in den letzten Spielen, in denen Spellen es auch noch mit dem Fünften Bedburg-Hau und dem Achten SC Bocholt 26 zu tun bekommt. Am Einsatz mangelt es nicht, meint Osthoff, „ich glaube, dass die Mannschaft ihr Bestes tut, um erfolgreich zu sein.“ Druck auszuüben sei deshalb im Kampf gegen den Abstieg kontraproduktiv: „Wir fahren nach Krechting und wollen trotz allem Freude am Fußball haben.“ Die gesperrten Talha Ören und Daniel Kuckhoff fehlen.