Niederlage zu Björn Lindas Abschied

Am Spitzenreiter scheint es für die Dinslakener Kobras kein Vorbeikommen zu geben. Die dritte Partie der Regionalliga-Saison gegen die Eisadler Dortmund verlor das Eishockey-Team von Trainer Thomas Schmitz mit 5:8 (2:3, 1:4, 2:1).

Der verletzte Stürmer Joey Menzel ließ es sich selbst auf Krücken nicht nehmen, in die Dortmunder Eishalle zu kommen, um seiner Mannschaft auf der Zuschauertribüne die Daumen zudrücken. Und Keeper Björn Linda hütete zum letzten Mal das Kobra-Tor. Der Schlussmann wechselt in der kommenden Woche zu den Bären des EHC Neuwied, die in der Oberliga spielen.

Chancenlos schienen die Kobras nicht zu sein gegen die Eisadler. Nach 23 Sekunden überraschte Kapitän Sebastian Haßelberg die Dortmunder mit dem ersten Kobra-Tor. Der Ausgleich fiel kurze Zeit später (2.). Daniel Grabner schoss die Gäste erneut in Führung (4.), doch auch die Eisadler trafen (7.) erneut und erspielten sich bis zur ersten Drittelpause sogar den 3:2-Vorsprung (19.).

Im Mittelabschnitt sorgten die Kobras durch ein Tor von Sven Linda (26.) zwar zwischenzeitlich noch mal für den Gleichstand, doch nur wenig später kam der kollektive Blackout. „Das zweite Drittel ist immer unser Sorgenkind“, so Coach Schmitz, „wir hatten einen Aussetzer, haben ein paar Minuten verschlafen und das hat uns das Genickgebrochen.“ Dortmund zog auf 7:3 (27., 34., 34., 35.) davon.

Im letzten Drittel legten die Dinslakener durch Treffer von Marvin Linse (43.) und Sven Linda (45.) zwar noch mal nach, doch gereicht hat es nicht mehr. „Wir haben zum Ende hin noch mal alles auf eine Karte gesetzt“, erklärte Schmitz, „wir haben unseren Torhüter raus genommen und durch einen weiteren Feldspieler ersetzt“. So fiel das achte Dortmunder Tor durch ein Empty Net Goal (60.).

Strafminuten: Dortmund 2, Dinslaken 4.