MTV-Reserve baut den Abstand nach unten weiter aus

A-Junior Niklas Hetzel traf viermal für die Reserve des MTV.
A-Junior Niklas Hetzel traf viermal für die Reserve des MTV.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Dinslaken. Dinslakener Handball-Landesligist schlug Oberhausen souverän mit 38:26. Hiesfeld siegte nur ganz knapp-

Dank einer überzeugenden Vorstellung gegen Rot-Weiß Oberhausen II hat die Reserve des MTV Rheinwacht den Vorsprung auf die Abstiegsränge in der Handball-Landesliga weiter ausgebaut. Die Dinslakener ließen in heimischer Halle gegen das Kellerkind nichts anbrennen und siegten souverän mit 38:26 (21:11).

Auch wenn der schwache Gegner die Mannschaft von Harald Jakobs nicht wirklich forderte, zeigten die Hauherren von Beginn an eine konzentrierte Leistung und dominierten die Partie vor allem mit ihrem Tempospiel. In der zweiten Hälfte konnte Jakobs dann auch viel durchwechseln, alle Akteure bedankten sich für ihre Einsatzzeiten mit Toren. „Wir waren in der zweiten Hälfte vielleicht nicht mehr ganz so konsequent, sonst wäre sicher noch ein höheres Ergebnis möglich gewesen“, erklärte der MTV-Coach, der sein Team nun in Sachen Klassenerhalt auf einem sehr guten Weg sieht, auch wenn in den nächsten Wochen schwierige Aufgaben warten: „Aber da müssen sich andere Mannschaften wohl mehr Sorgen machen als wir.“

MTV II: Schneider, Grah; Ahls (2), de Lede (3), Lehmkuhl (2), Höpken (2), Schroeer (2), Höffner (5), Petzinna (5/1), Hetzel (4), Loth (4), Nahlmann (2), d’Auria (7).

Kramp rettet den Sieg

Auf die leichte Schulter hatte Werner Schwarzenberg die Partie bei den OSC Löwen Duisburg II mit Sicherheit nicht genommen. Der Trainer der Hiesfelder Reserve warnte schon vor einigen Wochen vor der schwierigen Auswärtsaufgabe in Rheinhausen. Nach dem Abpfiff konnte sich der Coach des Spitzenreiters bestätigt sehen, denn der TV Jahn tat sich ungemein schwer und behielt am Ende nur ganz knapp mit 25:24 (13:11) die Oberhand.

Dabei hatten die „Veilchen“ den Sieg auch Torhüter Lukas Kramp zu verdanken, der in den letzten 20 Minuten stark hielt und damit großen Anteil am Erfolg hatte. Dass sich seine Schützlinge in einer stets engen, aber immer fairen Partie nie vom Tabellenzehnten absetzen konnten und nach der Pause sogar in Rückstand gerieten, erklärte sich Schwarzenberg vor allem mit der ungewohnten Anwurfzeit am Sonntagabend. Zu ähnlicher Stunde hatten die Hiesfelder auch schon einen Zähler beim Zwölften in Rhede abgegeben. Diesmal ging es glimpflicher aus.

TV Jahn II: Giesen, Kramp; Holzmann (3), Brücken (1), Berner (5), Bestier (8), Jakobs (4), Supper (2), Schwarzenberg (1), Jurzik (1), Gangelhoff.