MTV nimmt im Spitzenspiel Revanche

Großer Jubel bei den MTV-Damen.
Großer Jubel bei den MTV-Damen.
Was wir bereits wissen
Dinslaken/Voerde. Die Dinslakener Volleyball-Damen lassen dem Bezirksliga-Dritten aus Dingden diesmal keine Chance. TVV-Herren auch souverän.

Die Volleyballer des TV Voerde haben sich in der Landesliga keine Blöße gegeben. Gegen das Schlusslicht SG TV Wanheim/FSD fanden die TVV-Herren zwar nie richtig ins Spiel, die gezeigte Leistung reichte aber, um weitere drei Zähler im Kampf um den Aufstieg einzufahren. Der Spitzenreiter siegte mit 3:0 (25:17, 25:22, 25:15).

Früher Rückstand

Trainer Torsten Mittendorf hatte seine Schützlinge gewarnt, bloß von Anfang an konzentriert aufzutreten, doch der Coach stieß mit seiner Ansage weitgehend auf taube Ohren. So lagen die Voerder im ersten Satz sogar schon mit 7:13 hinten. Mit zunehmender Spieldauer legte der TVV aber den Schalter um und kam auch dank einer Angabenserie von Holger Overländer zurück. Im zweiten Durchgang lagen die Voerder dann immer vorne, und in Satz drei brachte der Tabellenführer eine frühe 11:3-Führung sicher ins Ziel.

TVV: vom Schemm, Striewe, Stolte, Wagner, Menzel, Herzog, van Kamp, Lemke, Overländer, Ernst.

Im Spitzenspiel der Damen-Bezirksliga gegen das drittplatzierte Team aus Dingden nahm Tabellenführer MTV Rheinwacht Dinslaken eindrucksvoll Revanche für die Hinspielniederlage. Die Mannschaft von Bernhard Mauel bezwang die blau-weiße Drittvertretung glatt mit 3:0 (25:18, 25:20, 25:20) und feierte anschließend mit einem Freudentänzchen und „Spitzenreiter, Spitzenreiter“-Rufen die wichtigen drei Punkte im Aufstiegskampf.

Der MTV musste auf Doreen Mathia, Stefanie Hartenstern und Sabrina Henkel verzichten, geriet auch schnell mit 1:8 in Rückstand. Doch eine frühe Auszeit und gute Angaben brachten den Spitzenreiter ins Spiel. Immer wieder gewann Dinslaken nun die umkämpften Ballwechsel am Netz. Im zweiten Satz war das Rheinwacht-Zuspiel zwischenzeitlich ungenau, aber Routinier Barbara Soboll half erfolgreich aus. Im dritten Satz legte Dinslaken den Grundstein mit einem starken Start dank stabiler Annahme und einer 18:8-Führung.

MTV: Buchta, Engler, Fisch, Gramstedt, Kalwak, Kemming, Löffler-Blonski, Pfeiffer, Roskosch, Soboll, Zischkale.