MTV kann es nur besser machen

Knapp anderthalb Wochen ist es her, da zeigten die Handballer des MTV Rheinwacht im Heimspiel gegen ART Düsseldorf eine ihrer allerbesten Saisonleistungen. Genau sieben Tage später enttäuschte der Dinslakener Oberligist an gleicher Stelle maßlos bei der verdienten Niederlage gegen Remscheid. Konstanz bleibt ein Fremdwort in der laufenden Saison. Gegen die HG hatte die Mannschaft von Marius Timofte die große Chance, zum ersten Mal in dieser Spielzeit in drei aufeinanderfolgenden Partien zu punkten. Den Grundstein für eine neue Serie kann der MTV aber schon heute legen. Um 19.45 Uhr gastiert Dinslaken zum vorgezogenen Meisterschaftsspiel bei Borussia Mönchengladbach.

Timofte ist froh, dass es so schnell weitergeht, denn umso schneller könne das verkorkste Remscheid-Spiel aus den Köpfen verschwinden. Dafür wären gegen einen starken Gegner nicht einmal Punkte nötig, sondern lediglich eine deutliche Steigerung: „Wir haben nichts zu verlieren und können es eigentlich nur besser machen“, sagt der 47-Jährige. Der Spielertrainer erhofft sich einen konzentrierten Auftritt, der es ermöglicht, die „Fohlen“ so lange wie möglich zu ärgern: „Wir wollen versuchen, dran zu bleiben.“

Die Gastgeber stellen eine sehr ausgeglichene und erfahrene Mannschaft, die das Hinspiel in Dinslaken vor allem dank der größeren Alternativen im Rückraum für sich entschied. Mit Neuzugang Goran Djurovic hat der MTV mittlerweile auch eine Alternative mehr für den Rückraum. Doch der Serbe, der mit seiner Wurfkraft unzweifelhaft Qualitäten mitbringt, die Rheinwacht bisher abgingen, muss einfach besser eingebunden werden, als es am Sonntag bei seinem Debüt der Fall war.

Nach der heutigen Partie haben die Dinslakener drei spielfreie Wochen lang Zeit, um das Zusammenspiel mit dem halbrechten Rückraumspieler weiter zu verbessern. Dann könnte sich vielleicht auch der ein oder andere MTV-Akteur von seinen Wehwehchen erholen. Nur noch 60 Minuten trennen Rheinwacht von einer willkommenen Pause. In die wollen die Dinslakener aber unbedingt mit einem guten Gefühl gehen – und dafür muss in Gladbach die Leistung stimmen.