Lindemann verlängert in Bislich

Die eine Baustelle bezüglich der neuen Anlage soll bald Gestalt annehmen, eine andere bleibt dem SV Bislich erspart. Dennis Lindemann wird auch in der kommenden Saison sportlich das Sagen bei den Fußballern haben. Der Coach des Bezirksligisten und der Vorsitzende der Schwarz-Weißen, Hans-Peter Faerber, einigten sich auf ein weiteres, dann viertes Jahr der Zusammenarbeit. Im Sommer aufhören wird dagegen Co-Trainer Tobias Engels.

Auch Lindemann räumt ein, bereits Abschiedsgedanken gehegt zu haben. Zwei Liga-Konkurrenten waren an den 34-Jährigen herangetreten. „Der eine Verein war von den langen Fahrzeiten her kein Thema, aber das andere Angebot war schon verlockend. Allerdings habe ich immer mit offenen Karten gespielt und gesagt, dass ich auch noch mit Bislich reden werde“, sagt Lindemann.

Aus diesem einen wurden zwei Gespräche, denn Lindemann hatte sich einen Tag Bedenkzeit erbeten. Nun also die Verlängerung bei der Mannschaft, die dem Trainer nach der starken letzten Saison (3. Platz) in der aktuellen Spielzeit (Rang acht) nicht nur Freude bereitet hat. In Sachen Trainingsbeteiligung sei dies teilweise schon enttäuschend gewesen. „Aber der interne Teamgeist in Bislich war immer sehr gut“, so Lindemann. Der Trainer versichert, dass er sich sehr wohl fühlt. „Außerdem bin dem Verein immer noch dankbar, dass ich hier als erste Trainerstation direkt in der Bezirksliga anfangen durfte. Die Verantwortlichen haben sehr viel Zeit und Energie in die Dinge rund um die neue Anlage gesteckt, mein Weggang hätte den Verein sportlich auf dem völlig falschen Fuß erwischt.