Linda, Haßelberg und Pleger verlängerten ihre Verträge

Er war in der abgelaufenen Saison mit Abstand der beste Offensiv-Verteidiger der Eishockey-Regionalliga West und belegte in der Gesamtstatistik der Liga Platz fünf mit 57 Scorerpunkten (22 Tore) in 28 Spielen. Dennoch beabsichtigte Sven Linda, nach dieser Saison seine Schlittschuhe mit 29 Jahren an den Nagel zu hängen. Der letztjährige Spieler der Saison wollte mehr Zeit in seine junge Vaterrolle investieren. Entsprechend zäh waren die Verhandlungen zwischen dem letztjährigen Interimskapitän und den Verantwortlichen der Dinslakener Kobras. Doch es konnte ein Kompromiss gefunden werden. „Ich bin froh, mindestens noch die nächsten zwei Jahre in Dinslaken spielen zu können. Mannschaft und Umfeld passen perfekt zusammen. Hier fühle ich mich zu Hause“, so die Nummer 4.


Die Offensivabteilung der Kobras bekommt weiteren Zuwachs. Dabei handelt es sich um einen alten Bekannten. Jan Nekvinda kehrt vom Oberligisten Ratinger Ice Aliens zurück. Der Außenstürmer verstärkt den Kader durch seine Offensivkraft. 103 Punkte in 69 Spielen aus den beiden vergangenen Oberliga-Spielzeiten sprechen für sich. Dabei kam Nekvinda auf 47 Tore. Seine Durchschlagskraft ist aber auch den Dinslakener Fans bekannt. Schließlich spielte der Tscheche in den Jahren 2011 bis 2013 bereits für die Kobras.


Würde man keine Statistik führen, könnte Daniel Pleger vermutlich selbst nicht mehr aufzählen, wie lange er schon dem Dinslakener Eishockey verbunden ist. Seit seinem Kindesalter ist der mittlerweile 31-Jährige die Konstante des Vereins und schnürt ein weiteres Jahr für die Kobras die Schlittschuhe.


Auch Sebastian Haßelberg bleibt ein weiteres Jahr. Der 32-Jährige geht in seine vierte Saison bei den Kobras. Neben seiner unermüdlichen Defensivarbeit ist Haßelberg ein hervorragender Scorer. So erzielte er in den vergangenen drei Spielzeiten 162 Punkte in 91 Spielen. „Sebastian ist ein Kämpferherz und bringt der Mannschaft die nötige Stabilität“, freut sich Trainer Thomas Schmitz.