Kooperation zwischen Glückauf und Yesilyurt ist beschlossen

Voesitzender Michael Lehnertz (GA Möllen)
Voesitzender Michael Lehnertz (GA Möllen)
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Miteinander statt gegeneinander in Möllen: Die Kooperation zwischen Glückauf Möllen und Yesilyurt ist beschlossen.

Voerde..  Miteinander statt gegeneinander in Möllen: Die Kooperation zwischen Glückauf Möllen und Yesilyurt ist beschlossen. Yesilyurt darf auf die Anlage an der Rahmstraße ziehen. Im Jugendbereich soll eine Spielgemeinschaft die Existenz beider Vereine sichern. Am 18. Dezember wurde der Vertrag unterzeichnet.

Zunächst wird der Trainingsbetrieb von Yesilyurt auf die Möllener Anlage verlagert. Die Kooperation schließt die Nutzung der Kabinen ein. Der Spielbetrieb wird nach und nach ebenfalls an der Rahmstraße stattfinden, hierfür werden sich die Vereine in den kommenenden Monaten verständigen müssen, um den jeweiligen Interessen gerecht zu werden. Ab dem 1. Juli soll dann sowohl der Spiel- als auch Trainingsbetrieb aller Mannschaften an der Rahmstraße stattfinden. Im Wechsel sollen die Herrenmannschaften von Glückauf und Yesilyurt ihre Heimspiele austragen. Der Staffelleiter wurde diesbezüglich schon informiert.

Am Ende des Jahres soll ein Fazit gezogen werden. Beide Parteien sind bemüht, unvoreingenommen in die Kooperation zu gehen, schlecht gemachte Erfahrungen der Vergangenheit zu überlassen. „Das ist ein erster Schritt in eine gemeinsame Zukunft“, freut sich Bülent Ögüt. Der erste Vorsitzende von Yesilyurt Möllen glaubt, dass ein „Basispunkt gesetzt“ ist. Das Zusammenlegen der Ressourcen im Jugendbereich ist, so erklärt GA-Geschäftsführer Michael Lehnertz, überlebenswichtig. „Beide Vereine für sich können nicht überleben. Es geht nur über die Gemeinschaft.“ Die letzten Gespräche seien „recht freundschaftlich“ gewesen, die Verbindung beider Kulturen als möglich erschienen. „Man ist jetzt neugierig auf die Zeit“, geht auch die zweite Vorsitzende Nicole Lehnertz gespannt ins neue Jahr. Beide Vorstände sind sich einig. Diese Haltung soll sich nun auch auf die Mitglieder übertragen, die der Kooperation bisher skeptisch entgegen traten. Vor ihnen liegt jetzt ein Jahr, in dem sie ihre Vorbehalte prüfen können.