Kobras verspielten den Sieg

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Mit einem Rumpfkader aus zwölf Spielern und zwei Torhütern reisten die Dinslakener Kobras nach Hessen und schrammten dort nur knapp an einem Sieg vorbei. Die Regionalliga-Partie bei den Amateuren der Roten Teufel Bad Nauheim verlor das Eishockeyteam von Coach Thomas Schmitz nach Penaltyschießen mit 3:4 (0:0, 3:0, 0:3).

Zunächst deuteten alle Zeichen auf Sieg. „Ich bin sehr stolz, wie meine Mannschaft aufgetreten ist“, sagte Schmitz, „das war das bisher beste Auswärtsspiel“. Die Kobras fanden gut in die Partie, schafften es im Anfangsdrittel jedoch noch nicht einzunetzen. Zu ihrem Glück taten es ihnen die Gastgeber gleich.

Nach der ersten Drittelpause drehte Verteidiger Sven Linda auf und katapultierte die Kobras mit gleich drei Toren in Führung (23., 33., 36.).

Im Schlussabschnitt kassierten die Dinslakener den Großteil ihrer Strafzeiten und gerieten so in die Bredouille. In Unterzahl fingen sich die Kobras alle drei Gegentreffer zum Ausgleich ein (42., 53., 54.).

Großchancen zum Sieg in der regulären Spielzeit konnten beide Teams nicht verwerten. So kam es zum Penalty-Schießen.

Den ersten Penalty verschoss Dreifach-Torschütze Sven Linda. Die Roten Teufel bestraften den Patzer mit einem Treffer. Auch Kobra-Kapitän Sebastian Haßelberg gelang es nicht, den Puck ins Netz zu befördern. Daraufhin scheiterten auch die Gastgeber. Anschließend traf Kobra-Stürmer Pierre Klein zwar, doch mit dem entscheidenden Tor von Bad Nauheims Martin Prada ging der Sieg schließlich an die Roten Teufel. „Vor der Partie hätten wir uns den Umständen entsprechend mit einem Punkt zufrieden gegeben“, erklärte Schmitz, „doch nach diesem Spielverlauf ist es jetzt ärgerlich, dass es nur bei einem Punkt geblieben ist.“

Strafminuten: Bad Nauheim 4, Dinslaken 12.