Klump erwartet eine Reaktion

Das RWS-Spiel wollen die Voerer unbedingt schnell vergessen machen.
Das RWS-Spiel wollen die Voerer unbedingt schnell vergessen machen.
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Was wir bereits wissen
Dinslaken/Voerde. Nach der „schlechtesten Saisonleistung“ beim 0:2 gegen RWS wollen die Voerder A-Liga-Kicker beim SC Wacker Dinslaken Wiedergutmachung betreiben. Pflichtaufgaben für VfB und Rot-Weiß

Bisher waren die Fußballer des VfB Lohberg in der Kreisliga A zum Zuschauen verdammt. Erlebten, wie Nachbar RWS das Verfolgerduell beim TV Voerde für sich entschied. Oder wie Hamborn 07 III die „Knappen“ durch einen Kantersieg bei Hertha Hamborn zumindest vorläufig von der Spitze verdrängte. Am Sonntag um 15 Uhr wollen die Lohberger nun unbedingt selbst wieder ins Geschehen eingreifen. „Wir sind heiß“, sagt Trainer Thomas Grefen. Mit GWR Meiderich kommt zwar ein Abstiegskandidat in die Dorotheen-Kampfbahn, aber der VfB-Übungsleiter warnt: „Gerade zu Beginn der Rückserie kommen immer wieder komische Ergebnisse zustande. Wir müssen von der ersten Minute an hellwach sein und Gas geben.“

Die Partie des SC Wacker Dinslaken gegen den TV Voerde steht auf Grund der Platzverhältnisse in der Feldmark noch auf der Kippe. Auf dem Hauptplatz kann auf keinen Fall gespielt werden. Wird angepfiffen, dann nur auf der „Trainingswiese“. TVV-Trainer Torsten Klump würde nur zu gerne spielen, damit seine Schützlinge den schwachen Auftritt vergessen machen können, den sie beim 0:2 gegen Rot-Weiß zeigten. „Ich erwarte eine Reaktion. Aber auch die Jungs wollen sich nicht noch einmal so präsentieren. Das war unsere schlechteste Saisonleistung“, sagt Klump. Das erste Training nach der Heimschlappe gefiel ihm schon wieder sehr gut. Mit Thorben Isenberg, Dennis Domnik und Florian Peschen kehren drei Akteure in den Voerder Kader zurück, die helfen können.

Beim Gastgeber ist der Trainer außer Gefecht gesetzt. Thorsten Bohnert hat sich bei einem Sturz zwei Rippen gebrochen. Unter der Woche leitete Dirk Wollstein die Einheiten. Der Co-Trainer wird auch am Sonntag das Sagen haben. Im Training sah Wollstein eine engagierte Mannschaft, die sich unbedingt für die klare 0:3-Hinspielniederlage revanchieren möchte. Damals war Wacker mit drei Gegentoren noch gut bedient. „Wir wollen Voerde diesmal ärgern, vielleicht einen Punkt holen“, meint der Dinslakener Co-Trainer.

Jahn-Reserve gegen den SuS 09

Die Reserve des TV Jahn Hiesfeld war nach gelungener Vorbereitung beinahe euphorisch in die Rückrunde gestartet, kassierte dann aber mit dem 0:3 bei Wacker Walsum gleich einen herben Dämpfer. Den soll das Team aber, laut Trainer Peter Haas, glänzend weggesteckt haben, so dass Haas optimistisch in das Heimderby gegen den SuS 09 Dinslaken, das am Sonntag bereits um 12.30 Uhr beginnt, geht. „Ich bin guter Dinge. Wir hatten immer 18 bis 20 Mann beim Training, die Gas gegeben haben“, so der Jahn-Trainer. Verstärkung könnte es kurzfristig auch noch aus dem Oberliga-Kader der „Veilchen“ geben.

Ingo Hermann weiß deshalb natürlich auch noch nicht so genau, was sein Team erwartet, aber eigentlich ist es dem Trainer des SuS 09 Dinslaken auch egal. „Ob die jetzt einen oder zwei Leute von oben kriegen, darf keine große Rolle spielen. Wir wollen auf jeden Fall in Hiesfeld gewinnen“, sagt Hermann. Personell sieht es gut aus bei den 09ern. Auch Sebastian Pfeiffer steht nach seinem Urlaub wieder im Dinslakener Kader.

Vor einer absoluten Pflichtaufgabe steht RWS Lohberg. Selimiyespor gastiert beim Schlusslicht Hertha Hamborn, das zuletzt gegen die „Dritte“ von 07 zehn Treffer kassierte. Alles andere als ein Auswärtssieg wäre eine Enttäuschung für die Lohberger, die sich durch den Erfolg in Voerde am TVV vorbei auf den dritten Platz schoben und jetzt noch weiter nach oben schielen. Für den urlaubenden Mahmut Tas übernahm Murat Karakas unter der Woche das Training. Am Sonntag ist Tas aber wieder dabei. Erstmals wieder im Lohberger Kader steht Kapitän Abdullah Barut, der nach langer Verletzungspause auch ein wenig Spielpraxis bekommen soll. „Uns reicht auch ein 1:0. Hauptsache, wir gewinnen“, sagt Karakas.