Keine Probleme mit Issum

Rückraumspielerin Danielle Beckord (links), hier im Spiel gegen den VfL Rheinausen, traf vier Mal.
Rückraumspielerin Danielle Beckord (links), hier im Spiel gegen den VfL Rheinausen, traf vier Mal.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Voerde. Nur in der Anfangsphase hatten die 08/29-Handballerinnen beim 30:17-Heimsieg Mühe. Der Schwung aus der Vorwoche wurde mitgenommen.

Einmal musste der Referee die Verbandsliga-Partie zwischen der SV 08/29 Friedrichsfeld und dem TV Issum unterbrechen, weil es in der Handball-Halle ein bisschen unruhig wurde. Die spielenden Kinder an der Seitenlinie wurden auf die Tribüne geschickt. Das war gestern dann auch schon der einzige Aufreger, denn die „Vereinigten“ setzten sich äußerst souverän mit 30:17 (13:7) gegen den Aufsteiger durch. Keine Spur von der Hinspiel-Hektik.

Die letzte Viertelstunde konnte Spielmacherin Larissa Heil auf der Bank Platz nehmen. Mit zehn Toren lagen die Friedrichsfelderinnen in ihrer Halle in Front. Der Sieg war dem Tabellendritten nicht mehr zu nehmen. Nur in der Anfangsphase erinnerte das Spiel an den Verlauf des knappen 19:18-Siegs der 08/29-Damen.

Zunächst fanden die „Vereinigten“ keine Lösung für die offensive 5:1-Abwehr der Gäste, weil die vorgezogene Abwehrspielerin Friedrichsfelds Aufbauspiel zerschnitt. Zudem begann der TVI motiviert und engagiert und glich in der 10. Minute zum 3:3 aus. Beim 5:3 kassierte Miriam Grune eine Zwei-Minuten-Strafe. In Unterzahl parierte Nicole Hillig einen Strafwurf, auf der Gegenseite erhöhte Nicole Schulte-Euler auf 6:3. Von dem Drei-Tore-Rückstand erholten sich die Issumerinnen nicht mehr, auch wenn sich der 08/29-Angriff in der Folge schwer tat. Vor der Pause sorgte ein 4:1-Lauf binnen fünf Minuten für ein sicheres Polster.

Gleich nach dem Seitenwechsel baute Friedrichsfeld den Vorsprung durch zwei schnelle Treffer aus. Die Abwehr um Danielle Beckord stand stabil, den Issumerinnen fiel nicht mehr viel ein.

Den Schwung aus dem Eintracht-Spiel hatten die „Vereinigten“ mitgenommen. Zur Freude von Trainer Felix Linden: „Ich bin zufrieden mit der Leistung. Jeder hat heute etwas zum Sieg beigetragen.“

08/29: Hillig, Dronia; Löckelt (1), Beckord (4), Grune (4), Laatz (1), Karsli (2), Ohm (1), Scheja (4), Schulte-Euler (5/1), Lippmann (2), Loredana-Pop (6/3), Heil.