KCF hätte sich mehr Zuschauer gewünscht

Vorab wurde Veranstalter KC Friedrichsfeld etwas unruhig: Wie reagieren die Zuschauer auf den neuen Termin am Pfingstsonntag? Die Antwort gab Pressewart Volker Kaminski: „Es hätten mehr sein können.“ Die Stimmung war dennoch wie immer gut. Zu den Finalläufen säumten zahlreiche Familien und Ausflugsgäste die Uferregionen.


Die Verlegung hat vor allem einen Grund: Pfingstmontag zog es die meisten Gäste früh nach Hause, weil das Wochenend-Ende nahte. Zusammen mit den Thunder Dragons und den Aussenbordern, die angeblich das Licht ausmachten, wurde noch bis nach Mitternacht gefeiert.


Für diejenigen, die nicht aufgepasst hatten und montags zum Kanal fuhren, hatte Florian Wölke eine Alternative parat: „Sie können uns beim Training zuschauen.“ Die frischgebackenen Deutschen Marathon-Meister Daniel und Florian waren am Sonntag wie immer vor Ort.


Rund 60 Helferinnen und Helfer beteiligten sich am Großevent des KC Friedrichsfeld. Die Vorbereitungen laufen ab Januar an. Eine große Unterstützung war wie immer Vereinslegende Haro Janoczek, die „gute Seele des Turniers“.


Nicht bloß der Titel des Jugendbootes gab Trainer Werner Emde Anlass zur Freude. Im Herbst hatten sich zwölf Neulinge eingefunden, die die Abteilung wachsen ließ. Die meisten saßen Pfingstsonntag im Boot.


Das Friedrichsfelder Hausboot der Thunder Dragons landete gleich zum Auftakt einen Erfolg. Die nächsten Stationen sind die „Days of Thunder“ in Witten und „Monkey Jumble“ in Saarbrücken.


Offenbar zerschlagen ist Nessies Alptraum. Der Dauergast trat stets verkleidet auf, diesmal suchte man das Team vergeblich.

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