Kanuten blieben eiskalt

Die Führungsgruppe bei der letzten Etappe auf dem Rhein bei Köln. Mit dabei die drei Friedrichsfelder Kanuten Robin Nigbur, Daniel und Florian Wölke.
Die Führungsgruppe bei der letzten Etappe auf dem Rhein bei Köln. Mit dabei die drei Friedrichsfelder Kanuten Robin Nigbur, Daniel und Florian Wölke.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Unter schwierigen Wetterbedingungen startete das Finale des Kanu-Wintercups mit Robin Nigbur, Daniel und Florian Wölke.

Voerde..  Unter schwierigen Wetterbedingungen startete am Sonntag das Finale des Kanu-Wintercups in Köln auf dem Rhein mit den drei Kanuten Robin Nigbur, Daniel und Florian Wölke vom Kanu-Club Friedrichsfeld. Am Ende war das Trio ganz vorne mit dabei.

Die 13 Kilometer lange Rennstrecke mit Start im Köln-Deutzer Hafen erstreckte sich über das schwer zu fahrende Fahrwasser des Rheins. Eisige Temperaturen und zum Teil böiger Wind verlangten dem Teilnehmerfeld alles ab. In der Kanu-Leistungsklasse war von Anfang an der niederländische Ausnahmefahrer Joep van Bakel, der in den vorangegangenen Rennen die Höchstpunktzahl eingefahren hatte, als Favorit gesetzt. Aber für eine Überraschung sorgten in Köln gleich zwei Friedrichsfelder Kanuten. Vor „Altmeister“ Markus Gickler und Felix Richter fuhren Florian Wölke als Zweiter und Robin Nigbur als Drittplatzierter über die Ziellinie. Auch Daniel Wölke fuhr ein hervorragendes Rennen und belegte den sechsten Platz.

Vom Starterfeld abgesetzt

Schon am Start konnten sich die drei Friedrichsfelder in der Führungsgruppe mit sieben Paddlern von dem großen Starterfeld absetzen. Der Start erfolge im Hafenbecken und nach einem km kam die erste Wende und die Sportler fuhren ab dort auf dem Rhein. Dort ging es in den Rundkurs von 6 Kilometern, den die Kanuten zweimal absolvieren mussten.

Im Gesamtklassement der Winter-Serie stand Platz sieben für Florian Wölke und mit gleicher Punktzahl von 551 der achte Platz für Robin Nigbur. Daniel Wölke und Marcel Twardowski mussten sich mit Platzierungen im Mittelfeld zufrieden geben, da sie aus gesundheitlichen Gründen nur an zwei von vier Wertungsrennen teilnehmen konnten.

Für die Friedrichsfelder geht es nun konzentriert in die Vorbereitungen auf die Saison 2015. Für die beiden Wölke-Zwillinge geht es ins Trainingslager nach Portugal. Nach dieser Vorbereitung stehen die ersten Marathon-Rennen für die Brüder an. Zuerst die offenen Belgischen Marathonmeisterschaften und dann die Deutsche Meisterschaft über die Marathondistanz in Rheine, wo sie die Qualifikation für die EM einfahren können.

Qualifikation für das U 23-Team

Für Robin Nigbur beginnen ab April die Qualifikationen für das U 23-National-Team. Hierfür wird er wieder mit einer eigens für ihn konzipierten Trainingsvorbereitung von den beiden Vereinstrainern Leppi Fengels und dem Ex-Kanu-Weltmeister Lutz Liwowski vorbereitet.