Jahn-Reserve drehte noch rechtzeitig auf

Timo Bestier gelangen diesmal nur zwei Tore.
Timo Bestier gelangen diesmal nur zwei Tore.
Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Servi
Was wir bereits wissen
Dinslaken. Handball-Landesligist schlug Oberhausen mit 38:22. MTV II verlor in Homberg

Die bereits als Meister in der Handball-Landesliga feststehende Reserve des TV Jahn Hiesfeld gibt sich weiter keine Blöße. Gegen den Vorletzten HSG Rot-Weiß Oberhausen II, der noch um den Klassenerhalt kämpft, siegten die „Veilchen“ trotz Anlaufschwierigkeiten am Ende mit 38:22 (13:11).

„Es ist momentan alles nicht so einfach. Die Luft ist natürlich ein bisschen raus“, erklärte Trainer Werner Schwarzenberg. Seine Mannschaft kam überhaupt nicht gut ins Spiel und stand auch in der Abwehr schlecht. Auch nach 45 Minuten war Oberhausen beim 21:18 für Jahn noch in Reichweite, doch dann, so Schwarzenberg, „haben wir uns zusammengerissen.“

Ein 17:4-Lauf in der Schlussviertelstunde bescherte den Hausherren noch einen deutlichen Vorsprung. Alle Hiesfelder Akteure kamen zum Einsatz. Aus der A-Jugend war Leon von Kuczkowski zum ersten Mal dabei.

TV Jahn: Giesen, Kramp; Holzmann (7), Berner (6), Bestier (2), Jakobs (1), Supper (3), Kaspers (4), Schwarzenberg (10), Enders (1), Röttger (1), Gangelhoff (1), Jurzik (2), von Kuczkowski.

Nach der Pause „desolat“

Die Luft scheint auch bei der Reserve des MTV Rheinwacht raus zu sein. Die Dinslakener verloren beim VfB Homberg II mit 30:37 (19:18). Vor allem die Vorstellung nach der Pause konnte Trainer Harald Jakobs überhaupt nicht gefallen. „Ich weiß nicht, ob die Jungs nicht mehr konnten oder nicht mehr wollten. Das hat mich auf jeden Fall nachdenklich gemacht“, sagte der Coach.

Vor dem Wechsel ließ die Abwehrarbeit zwar auch schon zu wünschen übrig, aber wenigstens im Angriff war die Leistung laut Jakobs „mehr oder weniger im Soll“. Bis zum 23:23 (36.) hielt der MTV die Partie dann noch so offen. „Der Rest war desolat und hat mich ziemlich enttäuscht“, erklärte der Rheinwacht-Trainer.

MTV II: Schneider, Rosenberger; Ahls (4), de Lede (6), Lehmkuhl, Höffner (2), Schroeer (6/3), Petzinna (1), Jan-Lukas Jacobs (1), Loth (7), Nahlmann (1), d’ Auria (2).