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Handball-Oberliga

Jahn darf nicht den Kopf verlieren

10.02.2012 | 16:00 Uhr
Jahn darf nicht den Kopf verlieren

Dinslaken. Hiesfelder erwartet in der ungewohnten Hans-Efing-Halle ein Vier-Punkte-Spiel gegen den direkten Konkurrenten SG Dülken. Ginters und Möhle können auflaufen.

Im Training beschäftigten sich die Handballer des TV Jahn Hiesfeld insbesondere mit der Abwehrarbeit. Die hatte Trainer Werner Enders beim 35:35-Remis in Solingen nicht besonders gut gefallen. „Wenn du auswärts 35 Tore wirfst, musst du eigentlich gewinnen“, sagt der Coach. Immerhin hat auch der eine Zähler die Hiesfelder im Abstiegskampf einen kleinen Schritt weiter gebracht. Morgen kann der hiesige Oberligist sogar einen großen gehen: Um 11.45 Uhr empfängt der TV Jahn mit der SG Dülken einen direkten Konkurrenten. Mit einem Heimsieg in der ungewohnten Hans-Efing-Halle, in die der Gastgeber wegen einer Veranstaltung in Hiesfeld ausweichen muss, könnten die „Veilchen“ den Vorsprung auf die Abstiegsränge auf vier Zähler ausbauen.

Überragender Kämmerling

Enders hofft vor der immens wichtigen Begegnung vor allem darauf, dass die mentale Komponente bei seinen Schützlingen stimmt: „Für beide Mannschaften geht es um viel. Wir dürfen nicht den Kopf verlieren und hektisch werden. Da ist dann auch mal Geduld gefragt.“ Der Hiesfelder Trainer warnt davor, Dülken zu unterschätzen: „Sie haben auch zuletzt noch sehr gute Ergebnisse erzielt.“ Überragender Spieler sei Kreisläufer Mark Kämmerling: „Er ist der beste Kreisläufer der Liga und kann Spiele alleine entscheiden.“

Beim TV Jahn fallen Sven Upietz und Philipp Tuda, der erfolgreich am Finger operiert wurde und nun noch einige Wochen pausieren muss, weiter aus. Christian Ginters (Kreuz verhoben) und Niko Möhle (Adduktorenprobleme) konnten zwar nur eingeschränkt trainieren, werden aber beide auflaufen können. Dazu hat sich Oliver Holzmann bereit erklärt, sich auf der Bank bereit zu halten. „Ihn werde ich aber nur im extremen Notfall einsetzen, damit er für die Reserve spielberechtigt bleibt“, so Enders, der nicht glaubt, dass der ungewohnte Spielort einen Nachteil für sein Team darstellen könnte: „Die Halle hat schließlich dieselben Ausmaße.“

Timo Kiwitz

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