In der Achterbahn

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Nach einer durchwachsenen Hinserie verließ der bisherige Übungsleiter Harry Copi den SuS 09 Dinslaken und machte Platz für seinen bisherigen Co-Trainer Ingo Hermann. Doch die Gründe für die Achterbahnfahrt des Fußball-A-Ligisten in der Hinserie sind vielschichtig: Verletzungen und Leistungsschwankungen – insbesondere bei jüngeren Akteuren –, um nur zwei SuS-Probleme der Hinrunde zu nennen. Doch in der Rückserie, die für die 09er am 1. Februar mit dem Nachholspiel gegen Viktoria Wehofen beginnt, soll es besser werden.

Insbesondere die Rückkehr der verletzten Kicker macht Hermann dabei große Hoffnungen. „Einige waren beim ersten Training im neuen Jahr schon wieder dabei. Dann haben wir eine ausgeglichenere Truppe und die Möglichkeit, vielleicht auch zweimal in Serie mit der gleichen Mannschaft zu spielen. Das gab es in der Hinrunde leider nicht“, glaubt Hermann an Besserungen. Lediglich Max Suchomel wird dem SuS mit seinen Knieproblemen weiterhin fehlen. Kristian Sljvic sah bei den Stadtmeisterschaften die rote Karte und könnte ebenfalls die erste Partie verpassen.

Generell ist die Vorbereitung aufgrund des Nachholspiels eine ziemlich kurze. „Es geht natürlich darum, die Jungs fit zu bekommen, wobei das teilweise schon ziemlich gut aussieht. Wir schauen mal, was wir bis Anfang Februar aus den Jungs so rausholen können“, freut sich Hermann auf die Arbeit mit seinen Schützlingen. Neben der einen oder anderen Laufeinheit soll auch auf dem Platz wieder das Zusammenspiel verbessert werden, was aufgrund der vielen Verletzungen gelitten hat.

Auf die vereinseigenen A-Junioren wird Hermann vorerst nicht zurückgreifen. „Die werden aktuell in der A-Jugend gebraucht, da die auch nicht so steht wie erhofft. Allerdings sind da ein paar Spieler bei, die durchaus das Zeug haben, es zu uns zu schaffen“, ist sich Hermann sicher.

Die Konstanz soll nach Möglichkeit auch wieder deutlich verbessert werden. „Die jungen Spieler haben ihre Sache sehr gut gemacht, aber da fehlt es einfach noch an Beständigkeit. Daher kamen da bei uns einige komische Ergebnisse raus“, setzt sich der Trainer ein weiteres Ziel. Hermann wird das Training vorerst alleine leiten: „Wir wollen wieder ein sehr unangenehmer Gegner werden, der dem einen oder anderen Spitzenteam ein Bein stellen kann.“ Das Potenzial dazu haben die 09er in jedem Fall.