Immer schön im Takt bleiben

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Was wir bereits wissen
Die Drachenbootregatta des Kanu-Clubs Friedrichsfeld gehört zu Pfingsten wie das Wasser in den Wesel-Datteln-Kanal.

Voerde..  Sie nennen sich Hackstädter, Flying Dragons oder Drunken Sailors. Bei den Frauen sind Sweet Poison, die Pröbsting Ladies und die Duisburger Amazonen dabei. Um nur ein paar Beispiele zu nennen für die phantasievollen Namen der vielen Teams am Start. Sie alle haben morgen ein gemeinsames Ziel: Die Drachenbootregatta des Kanu-Clubs Friedrichsfeld gehört zu Pfingsten wie das Wasser in den Wesel-Datteln-Kanal. Nur der Termin hat sich gegenüber den Vorjahren geändert – statt am Montag wird bereits am Sonntag um 9 Uhr um den Sieg gepaddelt.

Bereits vor 16 Jahren hat der KC Friedrichsfeld die Veranstaltung ins Leben gerufen, Jahr für Jahr pilgern Sportler und Zuschauer an die Gehrstraße, um das bunte Treiben aktiv oder vom Ufer aus zu begleiten. Am Vereinsgelände des KCF ist erfahrungsgemäß eigentlich nie Saisonschluss: Paddeln ist Ganzjahressport und auch einige der Drachenbootsportler, die so genannten Hausmannschaften des Vereins, trainieren das ganze Jahr hindurch, um für die Wettkämpfe fit zu sein.

Wie jedes Jahr haben sich allerdings auch Hobbymannschaften gefunden, die nach Einweisung in die Technik und anschließenden Trainingsstunden gut vorbereitet auf die 250 Meter lange Rennstrecke gehen.

Chefs und Mitarbeiter im Team

Bei Firmen haben sich Chefs und Mitarbeiter zu Teams zusammen gefunden, Schulklassen, Freundeskreise oder Nachbarschaften werden in einem Boot um den Sieg kämpfen. Wichtig ist dabei das Zusammengehörigkeitsgefühl, der Teamgeist der Gruppe.

Im Drachenbootsport zeigt sich auf dem Wasser, wie gut das Boot läuft, denn nur ein Boot, das im Takt bzw. im Gleichschlag der Paddel vorwärts getrieben wird, fährt am Ende auch ein gutes Ergebnis ein. Natürlich braucht man dafür auch Kraft, aber frische Luft, Ehrgeiz und das dazu gehörige Vorbereitungstraining sorgen dafür, dass die Kraft am Ende nicht nachlässt.

Es werden wieder eine ganze Reihe Boote an den Start gehen, um sich über die Distanz von 250 Metern zu messen. Bei den bis zu zwei Tonnen schweren Booten werden die Besten knapp unter eine Minute für die Renndistanz benötigen. Für Spannung ist dabei gesorgt.