Im vierten Anlauf zum Wiederaufstieg

Manuel Viltuznik
Manuel Viltuznik
Foto: WAZ FotoPool
Im vierten Anlauf hat es mit dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga wieder geklappt. Der VfB Lohberg steigt als Meister auf.

Dinslaken..  Im vierten Anlauf hat es mit dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga wieder geklappt. Der VfB Lohberg steigt als Meister der Fußball-Kreisliga A in die nächsthöhere Spielklasse auf, obwohl dies vor rund einem Jahr nicht so aussah. Da gab es Querelen mit Ablösesummen für neue Spieler, die eigentlich zugesagt wurden. Es mussten aus Fankreisen kurzfristig Gelder gesammelt werden, um diese Akteure für den VfB spielberechtigt zu machen. Mit Erfolg: Lediglich eine Niederlage stand zu dem Zeitpunkt, als die „Knappen“ Meister wurden, zu Buche. An den letzten beiden Spieltagen kamen dann noch zwei Niederlagen hinzu, die Trainer Thomas Grefen verschmerzen konnte. „Da wären wir personell, aber auch von der Einstellung her sicher anders zu Werke gegangen, wenn wir noch Punkte gebraucht hätten“, gibt Grefen zu.

Wie schon in den beiden Vorjahren, als der VfB jeweils Vizemeister wurde, zeigte sich der VfB in seinen Leistungen recht konstant. Der Unterschied: In dieser Saison konnte Ausfälle deutlich besser verkraftet werden als zuvor. Da bedeutete der Ausfall eines Schlüsselspielers zudem gleich den Verlust von einigen Punkten, die letztlich immer fehlten. „Wir haben unseren Kader immer wieder verbessert. Das war wirklich ein großer Pluspunkt“, so Grefen.

Manuel Viltuznik erzielte 31 Tore

Insbesondere die Sommertransfers Danny Knezevic und Pierre Grzeskowiak schlugen voll ein. Durch die 19 Treffer von Grzeskowiak und die 18 Tore vom zum Mittelstürmer umfunktionierten Tim Bruß wurde der Ballast, der vorher nur auf Manuel Viltuznik lag, auf mehrere Schultern verteilt. Trotzdem traf Viltuznik 31 mal und teilt sich zusammen mit RWS-Stürmer Murat Dinc die Torjägerkanone.

Insgesamt hat Grefen auch wirklich nicht viel zu meckern, wenn er auf die Saison zurückblickt: „Die Jungs haben super mitgezogen und jedes Spiel ernst genommen. Natürlich hatten wir auch zwei oder drei unnötige Unentschieden mit dabei, aber das gehört einfach dazu. Ich bin überglücklich, dass wir wieder da sind, wo wir hingehören.“ Zwar waren die langen Verletzungspausen seiner Torhüter Dustin Bednarek und Marcel Weinkath unglücklich, die zur Folge hatten, dass Grefen auch in der vergangenen Saison auf mehr Spielzeit zwischen den Pfosten kam, als er eingeplant hatte. Doch insbesondere in diesem Mannschaftsteil wird es sicherlich einen, vielleicht auch zwei Neuzugänge geben.

Bislang steht fest, dass sich die „Knappen“ mit einem Duo vom Nachbarn SC Wacker Dinslaken verstärken: Hasip Özer soll die Offensive weiter beleben, Rafael Ernst ist als durchaus knallharter Gegenspieler bekannt, der sich um einen Stammplatz in der VfB-Defensive bemühen wird. „Wir stehen noch in guten Gesprächen mit weiteren Kandidaten. Eigentlich wollten wir ja gar nicht so ganz viele Spieler holen, aber wir haben ja noch eine lange Verletztenliste bis in die Saison hinein“, erklärt Grefen die Verletztenmisere zu Saisonende. Tim Bruß fehlt mit seinem Fußbruch noch einige Monate. Genauso sein älterer Bruder Bastian, der an einem Außenbandriss laboriert. „Wir werden sehen, wer zum ersten Training sonst alles wieder fit ist“, gibt sich Grefen verhalten optimistisch, dass er ansonsten auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann.

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE