Hüsken und Hering in der Nacht hellwach

Peer Hüsken und Oliver Hering
Peer Hüsken und Oliver Hering
Foto: Sabine Poluzyn
Was wir bereits wissen
Die Mountainbiker Peer Hüsken und Oliver Hering vom Team Wüster-Hering fuhren beim 14 Stunden-Nachtrennen „Night on Bike“.

Voerde..  Auf dem Rad durch die Nacht: Die Mountainbiker Peer Hüsken und Oliver Hering vom Team Wüster-Hering fuhren beim 14 Stunden-Nachtrennen „Night on Bike“ nach 240 Kilometern auf den zweiten Platz in ihrer Altersklasse.

Die Organisatoren versprachen in Radevormwald eine noch interessantere Strecke als im vergangenen Jahr. Der Rundkurs war ein wenig länger, hatte ein paar Höhenmeter mehr und noch einige Wurzeltrails dazu bekommen, die es in der Nacht durchaus in sich hatten. Schlussendlich mussten 11,5 Kilometer und 195 Höhenmeter je Runde gefahren werden.

Peer Hüsken fuhr den anfangs neutralisierten Start und sortierte sich in der Aufstellung in der ersten Reihe ein. Die Freude über die gute Ausgangslage war jedoch nur auf dem ersten Kilometer von Dauer. Ein unaufmerksamer Mitstreiter lenkte in einer Rechtskurve nicht ein, sondern rammte stattdessen Hüskens Rad und beförderte ihn auf die Straße. Nach dem Sturz mit Schürfwunden und Prellungen machte er jedoch unter Schmerzen weiter und hielt bis zum Schluss durch.

Die anschließenden ründlichen Wechsel funktionierten gut. Während Hering im Laufe des Rennens nahezu perfekte Rundenzeiten hinlegte, hatte Hüsken schwer mit den Folgen des Sturzes zu kämpfen. Die unwetterartigen Regenfälle am frühen Morgen sowie Blitzeinschläge nahe der Strecke veranlassten den Veranstalter zu einem vorzeitigen Rennabbruch.

Zu dieser Zeit hatte das Duo in knapp zwölf Stunden 21 Runden gefahren und damit den neunten Platz im Gesamtklassement sowie den zweiten Platz in ihrer Altersklasse erreicht.

Haldenprinzessinen siegten

Neben dem Team Wüster-Hering gab es weitere Teilnehmer aus dem Raum Dinslaken. Gut präsentierte sich das Vierer-Damenteam „Haldenprinzessinen“ mit Sabine Poluzyn, Karo Dominiak, Bettina Meier und Jenny Letzing. Sie fuhren einen klaren Start-Ziel-Sieg in ihrer Wertung nach Hause.

Das Vierer-Herrenteam „Bauchfleisch“ mit Ralf Meier, Tobias Krämer, Norbert Mertens und Wilhelm Wink belegte den zehnten Rang von 59 angetreten Teams und den fünften Platz in seiner Altersklasse.