Hiesfeld gibt sich keine Blöße

Neunmal hatte der TV Jahn gegen Sterkrade Grund zum Jubeln.
Neunmal hatte der TV Jahn gegen Sterkrade Grund zum Jubeln.
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Was wir bereits wissen
Die C-Jugend des TV Jahn Hiesfeld gewann im Fußball-Niederrheinpokal gegen Glück-Auf Sterkrade mit 9:0 (6:0).

Dinslaken..  Stephan Beneke war sich vor dem Aufeinandertreffen mit Glück-Auf Sterkrade sicher, dass seine Mannschaft „mit einer konzentrierten Leistung eine Runde weiter kommt“. Der Trainer der „Veilchen“ bewies einen guten Riecher, denn genau dies bewahrheitete sich. Die C-Jugend des TV Jahn Hiesfeld gewann im Fußball-Niederrheinpokal gegen einen hoffnungslos unterlegenen Gegner mit 9:0 (6:0).

Direkt zu Beginn des Spiels attackierte der TV Jahn aggressiv und ging durch einen schnellen Angriff in Front. Luca Weisenhaus drang in der vierten Minute in den Strafraum ein und schoss aus halbrechter Position aufs Tor. Den Schuss konnte der Sterkrader Torwart zwar noch abwehren, David Feldhoff staubte jedoch zum 1:0 ab. Auch in der Folge waren die Hiesfelder viel frischer auf den Beinen und profitierten auch noch von Fehlern des Gegners. Tim Falkenreck nutzte in der 13. Minute einen haarsträubenden Aussetzer des Keepers von GA Sterkrade zum 2:0.

Das zwischenzeitliche 3:0 resultierte erneut aus einem individuellen Fehler der gegnerischen Verteidigung. Tim Falkenreck musste in der 16. Minute nur noch ins leere Tor einschieben. Das Team von Stephan Beneke war noch längst nicht satt und erhöhte vor dem Pausentee gar auf 6:0. Die übrigen Tore erzielten Tim Falkenreck (22.), Luca Weisenhaus (31.) und Luca Leon Ufermann (35.).

In Halbzeit zwei drosselten die Hiesfelder ein wenig das Tempo und waren nicht mehr ganz so konsequent vor dem Tor wie in den ersten 35 Minuten. Dennoch reichte es noch für drei Treffer gegen eine zum Ende des Spiels völlig verwahrloste Hintermannschaft des Gastes. Der wieselflinke Außenstürmer Maurice Kulessa erhöhte in der 48. Minute auf 7:0. David Feldhoff traf in der 57. Spielminute mit einem blitzsauberen Drehschuss und Stürmer Tim Falkenreck versenkte den Ball kurz vor Abpfiff zum 9:0-Schlusspunkt.

Der Coach des TV Jahn war nach dem Spiel sichtlich zufrieden mit dem Auftreten seiner Schützlinge: „Wir sind unserer Favoritenrolle absolut gerecht geworden und waren spielerisch und läuferisch überlegen.“ In der nächsten Runde des Niederrheinpokals trifft der TV Jahn dann auf den 1. FC Bocholt oder Rot-Weiss Essen. „Das wird ein deutlich engeres Spiel“, prophezeit Beneke.

TV Jahn: Kornetka; Ufermann (62. Schulz), Heiß, Paul, Wilk (62. Lang), Uzun, Böhm (36. Hübinger), Feldhoff, Weisenhaus, Kulessa, Falkenreck.