Heidkamp wechselte sich ein und flog

„Das war eine einzige Katastrophe“ – so lautete der deutliche Kurzkommentar von Trainer Willi Heidkamp nach der 17:26 (6:13)-Niederlage seiner Hiesfelder Oberliga-Handballer beim Tabellenführer TuS Lintorf. Heidkamp, der sich selbst einwechselte, sah wegen eines Foulspiels schon nach einer Viertelstunde die rote Karte. Eine vertretbare Entscheidung.

„Angriff und Abwehr waren heute ein einziger Torso“, ärgerte sich Heidkamp, „wir sind zwar unter denkbar schlechten Bedingungen angetreten, trotzdem ist die Niederlage eindeutig zu hoch ausgefallen.“ Da Guido Lai sowie Gregor Wroblewski fehlten und mit Detmar Hetges und Achim Waclawczyk zwei Akteure mit Fieber auf dem Feld standen, Markus Wenn dazu angeschlagen war, schienen die Erfolgsaussichten der „Veilchen“ schon von vorneherein gering.

Hiesfeld kam von Beginn an nicht mit dem Angriffsspiel der Lintorfer zurecht. Auch per Tempogegenstoß konnte der Spitzenreiter immer wieder einfache Tore erzielen. Dem hatte Jahn an diesem Tag überhaupt nichts entgegen zu setzen. Dazu brachten die Gäste das Kunststück fertig, gleich fünf Siebenmeter nicht im TuS-Tor unterzubringen. Alles in allem also ein ganz schwaches Spiel der Hiesfelder. „Wir müssen daraus unsere Lehren ziehen“, forderte Heidkamp.

TV Jahn: Goch; Nawrocki (4), Link (3), Eickhoff (1), Kaldewey (2), Wenn (3), Werner, Waclawczyk (1), Paul (3), Heidkamp, Hetges.