„Gruppo Italiano“ zog erneut den Kürzeren

Die Dinslakener hatten in Italien trotz der Niederlage wieder viel Spaß.
Die Dinslakener hatten in Italien trotz der Niederlage wieder viel Spaß.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Dinslaken. Tennis-Team des TC Rot-Weiß Dinslaken verlor in Vittorio Veneto etwas unglücklich mit 8:10

Mit einer erneuten Niederlage im Gepäck kehrt die „Gruppo Italiano“ des TC Rot-Weiß Dinslaken aus Italien zurück. Für das zwölfte Aufeinandertreffen mit dem Team aus Vittorio Veneto hatten sich die Dinslakener einiges ausgerechnet, weil bis auf Uli Hölker alle Spieler an Bord waren, aber die Gastgeber, die sich mit zwei starken Akteuren verstärkt hatten, gewannen am Ende knapp mit 10:8.

Dabei hatte alles gut angefangen für die Rot-Weißen, auch das Wetter ließ einen Spielbeginn im Freien zu. Noch bevor die weiteren Spiele in die Halle verlegt werden mussten, hatte Markus Giesen einen glatten 6:1, 6:1-Erfolg eingefahren. Axel Roeder musste in die Halle ausweichen, und nachdem er sich auf die veränderten Bedingungen eingestellt hatte, gewann auch er mit 6:2, 1:6 und 10:8. Auch Willi Noll hatte den Präsidenten der Italiener gut im Griff. Selbst eine Verlegung in die Halle konnte ihn beim 6:4, 6:1 nicht aufhalten. Lediglich Marc Elebaut, der aus Belgien angereist war, musste erkennen, dass die Italiener stärker waren als seine aktuellen belgischen Tennisfreunde und unterlag nach hartem Kampf mit 2:6 und 5:7. Somit lagen die Rot Weißen nach der ersten Runde mit 3:1 vorne und die Optimisten fühlten sich bestärkt.

Allerdings verlor Manni Wandelt in der zweiten Runde gegen einen starken Neuzugang der Italiener mit 6:3, 3:6 und 6:10 nach drei Netzrollern im Matchtiebreak. Erhard Creutz hatte ebenfalls einen starken Neuzugang als Gegner und unterlag mit 4:6 und 3:6. Auch Horst Lohbrandt hatte Pech. Er zog bei der Verlosung den zweitstärksten Italiener und unterlag trotz guter Leistung mit 2:6 und 2:6. Rainer Kammer (6:1,6:0) sowie Klaus Thiel (6:1,7:5) sorgten wieder für Hoffnung. Doch es sollten die letzten Punkte in den Einzeln bleiben. Sebastiano Fontanella war gegen die Nummer drei der Italiener genauso chancenlos wie Arlie Pieruz gegen die Nummer eins, einen jüngeren Tennislehrer, den die Italiener aufgeboten hatten. Da Walter van der Horst sein Match denkbar knapp mit 1:6, 6:3 und 10:12 verlor, lagen die Rot-Weißen nach den Einzeln mit 5:7 hinten.

Bei den Doppeln wurde dann noch einmal heftig über alle möglichen Aufstellungen diskutiert, schließlich brauchte Dinslaken fünf der sechs Doppel für den Sieg. Am Ende wurden es dann aber doch nur drei Punkte. Erhard Creutz und Marc Elebaut verloren glatt gegen ein starkes italienisches Doppel mit 2:6, 2:6. Ebenso erging es Horst Lohbrandt und Axel Roeder, die mit 2:6 und 3:6 unterlagen. Die dritte Niederlage mussten Sebastiano Fontanella und Willi Noll einstecken, die mit 2:6 und 6:7 unterlagen. Vielleicht hätte das eingespielte Doppel Willi Noll/Rolf Marcinzik mehr Erfolg gehabt, aber Marcinzik musste beim Einspielen feststellen, dass seine Verletzung einen Einsatz in Italien nicht zulassen würde.

Besser machten es Rainer Kammer/Markus Giesen (6:2, 6:1), Walter van der Horst/Klaus Thiel (6:1,6:0) sowie Manni Wandelt/Arli Pieruz (6:2, 6:4).

Stimmungsvoll ging es wieder bei der anschließenden gemeinsamen Feier in den Bergen von Vittorio Veneto zu. In einer bäuerlichen Gaststätte lernten die Dinslakener wieder einmal die gute italienische Küche und den heimischen Wein mit all ihren Variationen kennen. Bis spät in die Nacht wurde gefeiert und der Frust über die Niederlage weggewischt.

Im nächsten Jahr wollen die Rot- Weißen endlich wieder einen Sieg landen. Die Vorbereitungen auf das 14. Treffen haben bereits begonnen.