Giesen schoss 08/29 in die vierte Runde

Thomas Giesen traf in Emmerich doppelt.
Thomas Giesen traf in Emmerich doppelt.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Voerde/Hünxe. Friedrichsfeld siegte im Kreispokal in Emmerich dank zweier Treffer des Torjägers mit 2:0. Drevenack verlor 0:3 in Lowick.

Am Sonntag im Test beim SV Sonsbeck übte sich Thomas Giesen nach der roten Karte gegen Torhüter Sven Bolz noch ziemlich erfolgreich im Tore verhindern. Gestern Abend schlug der Goalgetter der SV 08/29 Friedrichsfeld wieder selbst zu. Beim 2:0 (2:0)-Erfolg des Bezirksliga-Spitzenreiters in der dritten Runde des Kreispokals beim A-Liga-Vertreter VfB Rheingold Emmerich erzielte Giesen beide Treffer für die Gäste. In der elften Minute staubte der Stürmer ab, nachdem ein Emmericher Akteur den Ball bei einem verunglückten Rückpass gegen die eigene Latte geköpft hatte, eine Viertelstunde später traf er mit einem Flachschuss aus 16 Metern ins gegnerische Tor.

Gegen harmlose Hausherren war die Begegnung damit schon so gut wie gelaufen. Nach dem Wechsel taten die „Vereinigten“ nur noch das Nötigste, ließen dabei aber keine Gelegenheiten der Emmericher zu. Nach 82 Minuten holte sich Rheingold-Akteur Kai Koetenbach noch wegen Meckerns die gelb-rote Karte ab. „Es war sicher kein tolles Spiel von uns, aber wir haben die Pflicht erfüllt“, befand 08/29-Trainer Mark Lanfermann.

B-Liga-Spitzenreiter TuS Drevenack musste dagegen beim Tabellenführer der Kreisliga A, der DJK Lowick, die Segel streichen. Die Mannschaft von Marco Macherey unterlag dem favorisierten Heimteam mit 0:3 (0:1). Allerdings konnten die Lowicker erst kurz vor dem Wechsel durch einen Strafstoß von Kai Vennemann in Führung gehen (41.). Vennemann war es auch, der mit einem Doppelschlag (76./77.) für die Entscheidung sorgte. „Das war ein bisschen unglücklich“, befand Macherey, der seiner Elf ein Kompliment – gerade für die taktische Leistung – machte. Kevin Amerkamp hätte die TuS sogar in Führung bringen können, traf aber nur den Pfosten (25.). Das 2:0 war für den Coach ein klarer Abseitstreffer, und gleichzeitig der Genickbruch.