Gegen Hamminkeln soll die Stimmung wieder steigen

Andreas Gnielka (rechts) will mit der SV 08/29 wieder in die Erfolgsspur.
Andreas Gnielka (rechts) will mit der SV 08/29 wieder in die Erfolgsspur.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Voerde. Fußball-Bezirksligist Friedrichsfeld empfängt nach der Pokalpleite schon am Freitag den Hamminkelner SV.

Erst vergeigten die Bezirksliga-Fußballer der SV 08/29 Friedrichsfeld die durchaus mögliche Meisterschaft, dann folgte am Dienstag mit der 0:1-Niederlage beim A-Ligisten SV Biemenhorst auch noch das völlig unnötige Aus im Kreispokal. „Die Stimmung ist schon ziemlich im Keller“, sagt Mark Lanfermann. Den Rest der Saison möchte der Trainer der „Vereinigten“ trotzdem noch ordentlich über die Bühne bringen: „Den zweiten Platz wollen wir schon verteidigen.“ Bereits am morgigen Freitag kann sein Team im vorgezogenen Meisterschaftsspiel gegen den Hamminkelner SV auf heimischer Anlage einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung machen. Anstoß am Tannenbusch ist um 19 Uhr.

Fuchs fällt aus

Personell gingen die Friedrichsfelder am Dienstag ziemlich auf dem Zahnfleisch. Sogar Torwart Christian de Groodt agierte hinterher mangels Alternativen auf dem Feld. Lanfermann hofft nun, dass er gegen Hamminkeln wieder mehr Möglichkeiten hat.

Mark Fuchs wird allerdings wegen einer Zerrung, die er sich gegen Biemenhorst zuzog, passen müssen. Dafür ist Finn Müller, der seine Sperre abgesessen hat, auf jeden Fall wieder an Bord. Die zuletzt grippekranken Dennis Mielke und Denis Mühleweg könnten ebenfalls dazu stoßen.

Als sich 08/29 und Hamminkeln im Hinspiel nach intensiven 90 Minuten 2:2 trennten, mischten beide Teams noch ganz oben mit. Die morgigen Gäste verloren danach aber – auch auf Grund vieler Verletzungssorgen – schnell den Anschluss, rangieren mittlerweile nur noch auf Platz sieben. Lanfermann will sich davon aber überhaupt nicht blenden lassen: „Das ist eine ordentliche Truppe, die gut verteidigt und nur schwer zu knacken ist. Im Vergleich zum Dienstag müssen wir uns mindestens um drei Klassen steigern, wenn wir etwas holen wollen“, glaubt der Friedrichsfelder Übungsleiter.