Furcht vor dem Absturz in den Keller

Der Kader der Dinslakener Kobras wird immer dünner. Nachdem Keeper Björn Linda den Eishockey-Regionalligisten in Richtung EHC Neuwied verlassen hat, folgt nun die Trennung von Stürmer Rick Bieling. Nicht die besten Voraussetzungen im Kampf um die Play-off-Plätze. Mit dem vierten Tabellenplatz gibt sich Thomas Schmitz nämlich keinesfalls zufrieden. Daher ist sich der Coach bewusst, dass am heutigen Samstag gegen die Amateure der Roten Teufel Bad Nauheim ab 17.45 Uhr drei Punkte eingesackt werden müssen.

Kein leichtes Vorhaben, schließlich haben die Kobras in der aktuellen Saison beide Spiele gegen die Hessen verloren. Eine Niederlage würde den Tabellenvierten in den Keller katapultieren. Momentan hat das Team um Kapitän Sebastian Haßelberg nur zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger Bad Nauheim.

Neben dem verletzten Stürmer Joey Menzel werden Verteidiger Stefan Bronischewski und Angreifer Benedikt Hüsken ausfallen. „Die dritte Reihe wird höchstwahrscheinlich hauptsächlich mit Jugendspielern besetzt sein“, so Schmitz. Aussichten auf Neuzugänge gibt es vorerst nicht: „Ich stehe mit mehreren Spielern in Kontakt, doch es steht noch gar nichts fest.“ Zunächst muss sich Schmitz eine Taktik einfallen lassen, um die Roten Teufel mit den verfügbaren Spielern zu schlagen. „Es könnte sein, das Nauheim mit DEL2-Spielern auflaufen wird“, so Schmitz, „es geht um die Wurst“.