Für Spellens Frauen lief’s fast wie immer – unglücklich

Die Damen des SV Spellen mussten in der Fußball-Bezirksliga erneut eine Niederlage einstecken. Mit 1:3 (0:2) unterlag die Mannschaft von Ann-Kathrin Angenendt und Miriam Schlüß dem VfB Rheingold Emmerich. Das Resümee Angenendts war nüchtern, zufrieden klingt anders: „Eigentlich war alles wie immer. Ist ja immer unglücklich irgendwie.“

In der vorigen Woche lobte Schlüß noch die Kampfbereitschaft ihrer Mädels. An diesem Spieltag sah das etwas anders aus, das sah zumindest ihre Trainerkollegin so: „Wir haben nicht ganz so toll gespielt wie letzte Woche. Wir haben uns zwar nicht hängen lassen, aber was Zweikämpfe anging, hätte schon mehr kommen können.“ Auch der Treffer für Spellen war kein Produkt ihrer Anstrengung, sondern ein Eigentor. „Es fehlt häufig die letzte Konsequenz“, so Angenendt. Was den Klassenerhalt angeht, zeigte sie sich gelassen: „Wir werden zwar alles geben, aber nicht auf Biegen und Brechen versuchen, in der Liga zu bleiben“, so die Trainerin.