Friedrichsfeld muss unbedingt nachlegen
10.02.2012 | 16:08 Uhr 2012-02-10T16:08:00+0100
Voerde. 08/29-Damen treten beim direkten Konkurrenten in Gräfrath an. Die gastgebende Solinger Reserve könnte sich mit Drittliga-Spielerinnen verstärken. Denise Schulte-Euler genesen.
Für die Oberliga-Handballerinnen der SV 08/29 Friedrichsfeld brechen die Wochen der Entscheidung an. Am Sonntag wartet Abstiegskonkurrent Nummer eins, der HSV Solingen-Gräfrath II, auf die „Vereinigten“ (17.05 Uhr). Eine Partie mit wegweisendem Charakter: Beide Teams stehen punktgleich am Tabellenende, beide haben noch Chancen auf den Klassenerhalt. Die Friedrichsfelderinnen wollen nach dem vierten Saisonsieg am vorangegangenen Spieltag über den VfL Rheinhausen nachlegen.
Der überraschende Heimerfolg (26:25) über den Achten zahlte sich tabellarisch kaum aus, da die direkte Konkurrenz ebenfalls punktete. Immerhin schrumpfte der Abstand zum rettenden Ufer auf drei Zähler. Trainer Felix Linden ist sich der kritischen Lage bewusst: „Wir sind eigentlich dazu verdammt, aus den nächsten drei Spielen zwei Siege zu holen.“ Einer davon soll in Solingen geholt werden. Allerdings wird die Reserve mit Sicherheit Verstärkung aus der Drittliga-Mannschaft bekommen.
Starke Skrzipek
Genau das Gegenteil ist bei den „Vereinigten“ der Fall. Andrea Kohler-Glasmacher leidet an einer Mittelohrentzündung und wird definitiv nicht mitfahren. Miriam Grune kuriert eine Schulterverletzung aus. Kathrin Laatz erlitt einen Muskelfaseriss. Hoffnung darf die Genesung von Rückraumspielerin Denise Schulte-Euler machen, ebenso wie die Leistungssteigerung von Kreisläuferin Jennifer Skrzipek in den vergangenen Wochen: „Jennifer ist die Spielerin, die zuletzt am wenigsten Fehler gemacht hat“, lobt Linden und hofft, dass Skrzipek auch am Sonntag an ihre gute Verfassung anknüpfen kann.
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