„Esperanza“ zog knapp den Kürzeren

„Esperanza“ war in Schermbeck nicht ganz so souverän wie noch beim Heimturnier.
„Esperanza“ war in Schermbeck nicht ganz so souverän wie noch beim Heimturnier.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Dinslaken. TSV-Formation belegte in Schermbeck den zweiten Platz hinter „Release“ aus Brühl.

Nach dem souveränen Turniersieg zum Saisonauftakt in heimischer Halle musste sich die Jazz- and Modern Dance-Formation „Esperanza“ des Tanzsportvereins Kastell Dinslaken beim zweiten von vier Saisonturnieren in der Regionalliga West mit Platz zwei zufrieden geben.

Das Team von Trainerin Ljalja Horn-Ivanisenko ging motiviert an den Start, doch schon beim morgendlichen Eintanzen schlich sich die eine oder andere Unaufmerksamkeit ein. Die sonst so sichere Choreografie „Aligning the Daemon“ zur Musik von Monolake wackelte ein wenig. Auch nach der Vorrunde mussten die Tänzerinnen erkennen, dass Hauptkonkurrent „Release“ aus Brühl an diesem Tag ein harter Brocken werden würde. Trotz einer Steigerung im Finale, in dem „Esperanza“ fehlerlos und sehr synchron agierte, herrschte aufgrund der souveränen Auftritte von „Release“ vor der offenen Wertung Spannung in der Halle. Mit der Wertung 4-1-2-2-1 zogen die Dinslakenerinnen schließlich gegenüber der Formation aus Brühl (2-2-1-1-2) denkbar knapp den Kürzeren und wurden Zweiter. Beide Formationen stehen damit derzeit punktgleich an der Tabellenspitze, der Aufstieg in die 2. Bundesliga wird aber wahrscheinlich nur für den Saisonsieger möglich sein.

In den letzten beiden Turnieren im Mai, zunächst in Waltrop und zuletzt beim Konkurrenten in Brühl, wird sich zeigen, ob „Esperanza“ den Aufstieg schafft und 2016 in der zweithöchsten Klasse des Jazz and Modern Dance antreten darf. Das Bild zeigt: (oben von links) Jessica Richter, Vanessa Richter, Trieu Nguyen, Johanna Rehder, Inga Owczarcak, Elisa Weiss, Melina Brümmer, Luna Hengster; (unten von links) Leonie Scheer und Marina Pennings.