Das aktuelle Wetter NRW 19°C
Handball

Es darf ein bisschen mehr sein

19.02.2010 | 16:52 Uhr

Dinslaken. Der MTV Rheinwacht muss sich im Spitzenspiel der Handball-Verbandsliga gegen den TV Lobberich unbedingt wieder steigern. Mit einem Sieg könnte Dinslaken den ohnehin schon komfortablen Vorsprung auf neun Zähler ausbauen. Die Gastgeber können vollzählig antreten.

Es gibt mehrere Aspekte, die das Spitzenspiel in der Handball-Verbandsliga noch ein bisschen interessanter machen. Mit einem Heimsieg (Sonntag, 11.15 Uhr) könnten die Herren des MTV Rheinwacht Dinslaken den Vorsprung auf Platz zwei auf neun Zähler ausbauen und damit eine Vorentscheidung im Aufstiegskampf herbeiführen. Für Verfolger TV Lobberich ist es im Umkehrschluss die letzte Möglichkeit, das Rennen um den Sprung in die Oberliga doch noch einmal ein bisschen spannender zu machen.

Dazu kommt, dass die Gäste für den einzigen kleinen Fleck auf der sonst so blütenweißen Weste der Dinslakener gesorgt haben. Das Hinspiel in Lobberich endete unentschieden. Der bisher einzige Minuspunkt der noch ungeschlagenen Hausherren. Am 4. Oktober 2009 verspielte der MTV in den letzten Minuten noch einen scheinbar sicheren Vier-Tore-Vorsprung.

Bis weit in den November hinein blieben im Anschluss auch die Nettetaler unbesiegt. Doch mit der überraschenden Pleite in Lank verlor der TVL einiges an seiner Souveränität und büßte auch in der Folge noch unerwartet Zähler ein.

Für Marius Timofte spielt der dadurch enstandene komfortable Vorsprung noch gar keine Rolle: „Rechnen werden wir erst, wenn die nächsten fünf Spiele vorbei sind. Bis dahin müssen wir in jeder Partie alles geben”, fordert der Rheinwacht-Spielertrainer.

Dass es gegen die Lobbericher aber ruhig ein kleines bisschen mehr sein dürfte, als in so manch anderer Begegnung, ist dem 42-Jährigen auch bewusst: „Diesmal können wir es uns nicht erlauben, erst in der zweiten Hälfte richtig wach zu werden. Wir müssen von Anfang an voll da sein”, betont Timofte.

Der frühere rumänische Nationalspieler wünscht sich von seinem Team eine Leistung wie vor 14 Tagen, als Regionalligist Schalksmühle bezwungen wurde. Ein Auftritt wie der am letzten Freitag beim Kreispokalsieg gegen Kapellen wird gegen den Tabellenzweiten sicher nicht reichen. „Entscheidend wird einfach sein, wie unsere Abwehrreihe arbeitet”, sagt der Dinslakener Spielertrainer und Spielgestalter. Aufpassen müsse man vor allem auf den Lobbericher Rückraum und das schnelle Umschalten des Gegners von Abwehr auf Angriff.

Timofte kann auf den kompletten Kader zurückgreifen. Der zuletzt erkältete Tobias Thiel wird wohl dabei sein.

Timo Kiwitz

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2616079/create

Aktuelle Fotos und Videos
Drachenbootregatta
Bildgalerie
Funsport
100 Jahre STV Huenxe
Bildgalerie
Fussball
Tanzturnier
Bildgalerie
Turniertanzen
TV Jahn Hiesfeld-SC Kapellen-Erft
Bildgalerie
Fussball
Aus dem Ressort
Zwerge trotzten Samurais und Titanen
Drachenboot-Regatta
Voerde. Erstmals Langstreckenrennen bei der 13. Auflage der Drachenboot-Regatta auf dem Wesel-Datteln-Kanal. Ausrichter Kanu-Club Friedrichsfeld trotz rückgängiger Anmeldezahlen zufrieden
SGPO rettet Relegationsplatz
Fussball-Kreisliga A
Dinslaken. Dank einer nervenaufreibenden Aufholjagd sicherten die Fußballer der SGP Oberlohberg mit Mühe ein 2:2 (0:2) gegen Wacker Walsum. Der Fußball-A-Ligist holte sich somit den notwendigen Punkt für Relegationsplatz zwei.