Eishalle soll ihren Zuschuss bekommen

Einstimmig votierten die Mitglieder des Dinslakener Sportausschusses gestern dafür, der „Eissporthalle Dinslaken gGmbH“ auch 2015 und 2016 jährlich einen Zuschuss in Höhe von 20 000 Euro zur Förderung des Schulsportes zu gewähren. Die Summe ist aus Sicht der Betreiber notwendig, um auch in der Zukunft den Einsatz von Übungsleitern sicherzustellen. Außerdem könne die Ausleihgebühr für Schlittschuhe durch die Förderung auf den Preis von einem Euro pro Ausleihe begrenzt werden.

Die Fraktionen winkten die Beschlussvorlage zwar gestern einhellig durch, SPD, CDU und Grüne möchten nun aber gleichwohl unbedingt in Erfahrung bringen, wie hoch der Bedarf an Schulsport in der Eishalle überhaupt ist und ob der Unterricht überhaupt wie geplant stattfindet. „Nicht dass der Eindruck entsteht, wir wollten einfach nur die Eishalle unterstützen“, betonte Michele La Torre von der SPD.

„Nach unseren Informationen wird in der Eishalle sehr rege Schulsport betrieben. Die Schulen nehmen das Angebot gerne an“, reagierte Andrea Apeck vom Fachbereich Schule und Sport auf die Anfragen. Konkrete Zahlen sollen bald aber noch folgen.

Zum Ende der kaum viel länger als eine Viertelstunde andauernden Sitzung gab Thomas Termath (Geschäftsbereich Bildung, Kultur, Freizeit, Sport) für die Verwaltung einen kurzen Bericht zur Bestandsaufnahme der Dinslakener Bezirkssportanlagen. Der für die Außenanlagen zuständige externe Gutachter habe seinen Bericht bereits fertig, auch die eigenen Kräfte, die mit der Untersuchung der Gebäude beauftrag waren, hätten ihre Erkenntnisse gesammelt. „Wir werden die Ergebnisse nun erst einmal verwaltungsintern prüfen und dann wieder Bericht erstatten“, erklärte Termath.

Bei der nächsten Sportausschusssitzung im Mai sollen die Mitglieder nun erfahren, wie es tatsächlich um die Sportanlagen bestellt ist. Sonderlich überraschend dürfte das Resultat kaum ausfallen.

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