Eda Akcan bringt den SuS ins Halbfinale

Eda Akcan war die Matchwinnerin des SuS 09.
Eda Akcan war die Matchwinnerin des SuS 09.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Dinslaken. Drei Tore der U 15-Fußballerin beim 3:1-Sieg nach Verlängerung im FVN-Pokal bei Borussia Veen. U13 scheidet aus.

Das war kein Spiel für Nervenschwache: Im Viertelfinale des Niederrheinpokals standen die U 15-Fußballerinnen des SuS 09 bei Borussia Veen schon ganz dicht vor dem Aus, setzten sich am Ende aber doch noch mit 3:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung durch. Dinslakens Matchwinnerin war Eda Akcan, die den Gast erst mit ihrem späten Tor in der Nachspielzeit rettete und dann in der Verlängerung noch zwei Treffer nachlegte. Im Halbfinale trifft der SuS nun auf den Sieger der Partie zwischen dem 1. FC Mönchengladbach und Borussia Mönchengladbach.

Ausgleich in letzter Sekunde

Im letzten Jahr hatten sich Dinslaken und Veen noch ein packendes Duell um die Meisterschaft in der Kreisklasse geliefert, das Veen am Ende mit einem Punkt Vorsprung für sich entscheiden konnte. Im Pokal wollte der SuS diese Scharte von Beginn an auswetzen, doch der Gastgeber hielt kämpferisch voll dagegen. Nach einer torlosen ersten Hälfte, drehte Dinslaken richtig auf, das erste Tor fiel aber auf der anderen Seite (60.). Wütende Angriffe des SuS folgten, aber erst in der vierminütigen Nachspielzeit wurden die Gäste durch Eda Akcan erlöst. Die Verlängerung hatte kaum begonnen, da traf sie erneut und brach damit den Veener Widerstand. Ihr dritter Treffer in Hälfte zwei der Verlängerung beseitigte die letzten Zweifel.

Die U 13-Mädchen des SuS 09 haben den Einzug in die Runde der letzten Vier im FVN-Pokal dagegen verpasst. Gegen den großen Favoriten Borussia Mönchengladbach unterlagen die Dinslakenerinnen klar mit 0:7 (0:6).

Kleine „Auszeit“

Trotz der am Ende doch sehr deutlichen Niederlage machten die Gastgeberinnen gegen einen enorm starken Gegner aber ein sehr gutes Spiel. Nur in den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte, als den „Fohlen“ vier Treffer in Serie gelangen, nahmen sich die tapfer kämpfenden SuS-Kickerinnen eine kleine „Auszeit“. Nach dem Wechsel hielt die Defensive mit einer gut aufgelegten Lisa Hasenjürgen im Tor dann wieder.