Drevenack hat noch eine Chance

90 Minuten entscheiden über die Arbeit einer Saison. Vielleicht werden es auch 120 Minuten oder sogar ein Elfmeterschießen, wenn mit der TuS Drevenack und dem SV Werth am Sonntag die beiden Vize-Meister der B-Ligen um den Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A kämpfen. Anstoß auf der Anlage von Westfalia Anholt ist erst um 16 Uhr.

„Die Niedergeschlagenheit vom Sonntag ist verflogen. Die Mannschaft hat verstanden, dass sie noch eine Chance hat, es zu schaffen“, erläutert TuS-Trainer Dieter Götz. „Ich hoffe, dass sie zeigt, was sie kann und diese Chance nutzt.“ Götz hat sich bei Marcel Hentrich, Coach des Meisters DJK Stenern, nach dem Gegner erkundigt. Der wird ihm auch erklärt haben, dass Werth mit Ralph Vennemann (25 Treffer in 22 Spielen) einen überragenden Torjäger in seinen Reihen zählt, der gerade einen Muskelfaserriss auskuriert hat. „Ich habe meine Infos. Viel wichtiger ist aber unsere eigene Leistung“, betont der Drevenacker Coach.

Der SVW geht mit einem positiven Trend in das Entscheidungsspiel. Die Mannschaft von Holger Wieggers hat nach einem durchwachsenen Start seit dem neunten Spieltag nur noch eine Partie verloren und auch Meister Stenern ein Remis abgetrotzt. Die Drevenacker dagegen verspielten eine souveräne Tabellenführung und verloren drei ihrer letzten vier Spiele.

Beim SV Werth kehren sechs Spieler erst am Sonntagmittag von der Mannschaftsfahrt aus Bulgarien zurück. Die Drevenacker dagegen konnten komplett trainieren und haben sich am Freitag in gemütlicher Runde noch zu einem Mannschaftsabend eingefunden. Götz hat morgen alle Mann an Bord.

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