Der SuS hat Lust auf den Pokal

Auf Dennis Strewginski könnte gegen Oberlohberg Arbeit warten.
Auf Dennis Strewginski könnte gegen Oberlohberg Arbeit warten.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Dinslaken. Dinslakener Fußball-A-Ligist empfängt heute um 19 Uhr den Bezirksliga-Nachbarn SGP Oberlohberg in Runde vier auf Kreisebene. Möllen muss zum TSV Heimaterde.

Im laufenden Meisterschaftswettbewerb in der Kreisliga A ist für die Fußballer des SuS 09 Dinslaken nicht mehr viel zu holen. Trotz bis dato recht erfolgreicher Rückrunde unter dem neuen Trainer Ingo Hermann scheint ein besseres Endresultat als Platz fünf für den aktuellen Tabellensechsten außer Reichweite zu sein. Ziele haben die 09er trotzdem noch. Zum Beispiel im Kreispokal: In der vierten Runde empfangen die Dinslakener heute um 19 Uhr den Nachbarn und Bezirksliga-Vertreter SGP Oberlohberg.

„Die Jungs hätten schon Lust drauf“, sagt SuS-Coach Hermann und meint damit die Erhaltung der Chance auf den Einzug in den Niederrheinpokal und mögliche attraktive Gegner in diesem Wettbewerb. Das Spiel gegen den Lokalrivalen „irgendwie gewinnen“, lautet deshalb die Devise. Über das Wie hat sich der Übungsleiter trotzdem schon seine Gedanken gemacht: „Diszipliniert spielen und hinten sicher stehen. Nach vorne geht bei uns immer was. Da bekommen wir schon unsere Chancen.“ Hermann, dessen Team am Osterwochenende nicht im Einsatz war und so Kraft schöpfen konnte, kann personell aus dem Vollen schöpfen. Eventuell rücken auch noch ein paar A-Junioren in den Kader.

Erwartungsgemäß liegt der Fokus beim Gegner aus Oberlohberg eher auf der restlichen Bezirksliga-Saison, in der die „Dörfler“ mit dem Ziel Klassenerhalt noch eine wahre Mammutaufgabe zu bewältigen haben. „Aber wenn man Fußball spielt, dann will man auch gewinnen“, macht SGP-Trainer Andreas Matyjaszek klar, dass sein Team sich beim benachbarten A-Ligisten sicher nicht kampflos geschlagen geben wird.

Allerdings denkt Matyjaszek darüber nach, den ein oder anderen angeschlagenen Akteur für die Meisterschaftspartie am Sonntag gegen Schlusslicht FC Vatangücü zu schonen. „Der Verschleiß ist momentan hoch. Viele von denen, die zuletzt viel gespielt haben, haben muskuläre Probleme“, sagt der Oberlohberger Trainer, der deshalb eher die Akteure einsetzen will, die zuletzt kaum aufliefen.

Wie die SGPO muss auch Glückauf Möllen in der Bezirksliga noch um den Klassenerhalt bangen. Ein Sieg im Kreispokal heute um 19 Uhr beim TSV Heimaterde Mülheim ist trotzdem Pflicht. Erst nach Verlängerung sicherten sich die Möllener im Herbst beim TV Voerde den Einzug in die vierte Runde. Einen ähnlichen Kraftakt will sich die Mannschaft von Thomas Drotboom heute beim Tabellenelften der Kreisliga A-Gruppe 1 am liebsten ersparen.