Dem SV Spellen läuft die Zeit davon

Bitteres Remis: Simon Claßen (l.) und der SVS führten im Hinspiel.
Bitteres Remis: Simon Claßen (l.) und der SVS führten im Hinspiel.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Dinslaken. Dem SVS bleiben noch zehn Spiele, um den Abstieg abzuwenden. Nachholspiel gegen Bislich.

Zehn Spiele noch bleiben dem SV Spellen, um den Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga abzuwenden. Das 0:0 gegen den FC Olympia Bocholt war zu wenig, dem SVS fehlen vier Punkte aufs rettende Ufer. Ein Heimsieg heute (19 Uhr) im Nachholspiel gegen den SV Bislich käme zur rechten Zeit.

Der SVS stand kurz davor, die Abstiegsränge zu verlassen. Doch dann folgten unnötige Niederlagen, die Konkurrenz punktete. Am letzten Spieltag fuhr Mitkonkurrent Alemannia Pfalzdorf einen zu erwartenden 2:0-Sieg über den Vorletzten Viktoria Winnekendonk ein, der Uedemer TuS setzte sich überraschend mit 3:1 gegen die SGE Bedburg-Hau durch. Zeitgleich verlief Spellens Partie in Bocholt torlos.

In Bocholt war mehr drin

„Das ärgert mich, weil mehr drin war. Es ist nicht dramatisch, aber die Spiele werden immer weniger“, schlägt SVS-Trainer Markus Osthoff Alarm.

„Die Spiele sind kein Selbstläufer. Man muss hoch konzentriert zur Sache gehen, sonst hast du keine Chance“, will Osthoff den vollen Einsatz sehen.

Die letzte Ansetzung blies der Schiedsrichter kurzfristig ab, nachdem er den Platz für unbespielbar hielt. Da saßen die Mannschaften schon in der Kabine. Im Hinspiel musste der SVS in Bislich Sekunden vor Abpfiff den 3:3-Ausgleichstreffer von Sebastian Buhners verkraften.