Dem Schulterklopfen soll jetzt etwas Zählbares folgen

Drei Sätze hatten die Faustballer des TV Voerde gegen den VfK 01 Berlin schon lange nicht mehr gewonnen. Der Auftritt in der Hauptstadt ein vielversprechender Auftakt für den Bundesliga-Aufsteiger, auch wenn es nach dem 3:5 ohne Punkte zurück an den Niederrhein ging. Die ersten Zähler sollen nun heute eingefahren werden, wenn die SG Kredenbach/Dahlbruch um 16 Uhr an der Rönskenstraße gastiert.

„Jetzt zählt es wirklich“

„Nach den Spielen gegen Dahlbruch und eine Woche später in Kellinghusen wissen wir, wo wir stehen. Das sind Mannschaften, mit denen wir uns messen müssen“, sagt TVV-Spielertrainer Sebastian Pynappel. „Für das gute Spiel in Berlin können wir uns vielleicht auf die Schulter klopfen, aber jetzt zählt es wirklich“, so Pynappel weiter.

Schafft es sein Team, eine ähnliche Leistung abzurufen wie am Freitag vorvergangener Woche, dann ist der Kontrahent aus dem Siegerland, der zum Auftakt zwei Auswärtsniederlagen (1:5 in Ahlhorn, 4:5 in Kellinghusen) kassierte, auf jeden Fall schlagbar.

Die Voraussetzungen sind gut, denn der Voerder Kader ist komplett. Auch Jan-Niklas Wolff – in Berlin noch nicht dabei – stößt in heimischen Gefilden wieder zum Kader und kann Schlagmann Philip Hofmann entlasten. Der Rasen am Sportzentrum Rönskenstraße befindet sich mittlerweile ebenfalls in einem ordentlichen Zustand.