Das andere Gesicht des SuS 09
15.11.2009 | 19:45 Uhr 2009-11-15T19:45:00+0100Dinslaken. Nach dem starken Auftritt beim PSV Wesel präsentierte sich der Landesligist bei der 0:2-Niederlage gegen VfR Warbeyen leblos.
Warum verschläft der SuS Dinslaken 09 an der heimischen Bezirkssportanlage immer wieder die erste Halbzeit? Dirk Kalthoff schüttelt den Kopf. Der Trainer des Fußball-Landesligisten weiß es einfach nicht. Stets predigt Kalthoff seinen Schützlingen in der Kabine, von Beginn an hellwach zu sein und richtig Gas zu geben. Und dann folgt – mindestens bis zum Wechsel – ein ganz lebloser Auftritt. Da machte auch das gestrige Spiel gegen den VfR Warbeyen keine Ausnahme. Bei der 0:2 (0:2)-Pleite verschenkte der SuS wieder in Durchgang eins mögliche Punkte.
„Das waren wieder unsere zwei Gesichter. Wirklich ärgerlich, denn da war etwas drin”, resümierte Kalthoff. Stimmt! In Hälfte zwei zeigten die Dinslakener zumindest im Ansatz, wie es gehen kann. Erneut setzte der eingewechselte A-Jugendliche Timm Golley im Angriff Akzente, hatte bei seinen Gelegenheiten in der 75. und 78. Minute etwas Pech. Vielleicht hätte Kalthoff den Nachwuchstorjäger auch einfach eher bringen müssen.
Doch der Trainer wartete eine Stunde, bis er die ersten Wechsel vornahm. Dabei hätte der SuS-Verantwortliche schon in der ersten Hälfte das halbe Team auswechseln können.
Bis auf einen 30-Meter-Freistoß von Kevin Proba, den Warbeyens Torwart Andre Heckens nicht festhalten konnte, hatten die Dinslakener vor dem Wechsel nicht einmal ansatzweise eine Chance zu verzeichnen. Die Stürmer hingen völlig in der Luft. Wenn der Ball einmal nicht leichtfertig im Mittelfeld abgeschenkt wurde, rückte niemand zur Unterstützung nach.
Warbeyen war einfach bissiger und ballsicherer und so fielen die Treffer für die Gäste folgerichtig. Beim ersten Tor durch Tobias Czesnik (30.) schlief die komplette Defensive, beim zweiten Treffer, einem leicht abgefälschten Schuss von Dennis Hommers kam auch noch etwas Pech dazu.
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