Clevere 09er holen Derbysieg

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Dinslaken. Die cleverere von zwei durchschnittlich spielenden Mannschaften gewann das Derby in der Fußball-Kreisliga A. Der SuS 09 Dinslaken siegte bei Wacker Dinslaken mit 2:0 (1:0) und rehabilitierte sich somit für das 3:5 beim TSV Bruckhausen vor einer Woche. Die Gastgeber hingegen müssen weiter bangen, ob es auch in der kommenden Spielzeit A-Liga-Fußball in der Feldmark geben wird.

Die cleverere von zwei durchschnittlich spielenden Mannschaften gewann das Derby in der Fußball-Kreisliga A. Der SuS 09 Dinslaken siegte bei Wacker Dinslaken mit 2:0 (1:0) und rehabilitierte sich somit für das 3:5 beim TSV Bruckhausen vor einer Woche. Die Gastgeber hingegen müssen weiter bangen, ob es auch in der kommenden Spielzeit A-Liga-Fußball in der Feldmark geben wird. Der Vorsprung auf den Vorletzten Hiesfeld II beträgt „nur“ noch vier Zähler.

Bereits in der neunten Minute waren die 09er erstmalig erfolgreich. Aus einer gut gestaffelten Defensive heraus zeigte sich Igor Pantic eiskalt und traf zur Gäste-Führung. In der Folge hatte Wacker mehr Ballbesitz, es fehlte aber die Durchschlagskraft im Spiel der Mannen von Trainer Thorsten Bohnert: „Ballbesitz ist eben nicht alles. Wir haben nichts gutes damit anfangen können. Zudem hatten wir immer wieder haarsträubende Fehler in unserem Spiel, die der SuS zum Glück nicht alle zu nutzen wusste.“ Pantic hatte in der 28. Minute die Chance, auf 2:0 zu stellen, sein Lupfer scheiterte kläglich.

Auch nach der Pause waren die 09er wieder wacher. Diesmal war es Philipp Koch (51.), der den Endstand besorgte. Die beste Chance der Hausherren hatte Sven Müllejans, der den Pfosten traf (61.). Müllejans war es, der auch vom Feld hätte verwiesen werden müssen, als er Andrees Minta von hinten in die Beine trat (79.). In den letzten 20 Minuten wechselte sich SuS-Trainer Ingo Hermann mangels Alternativen selbst ein.

Am Rande wurden die nächsten Personalentscheidungen beim SC Wacker bekannt: Marco Wellmann, Kapitän Niko Tzikas und sein Vertreter und Keeper Patrick Wüstenberg werden die Mannschaft aus der Feldmark verlassen und sich dem A-Liga-Konkurrenten Wacker Walsum anschließen. Mit Hasip Özer, der beim VfB Lohberg zugesagt hat, sind es somit vier Abgänge. Hinzu kommen einige Akteure, die zur Sommerpause die Fußballschuhe an den Nagel hängen wollen. Oberste Priorität hat erst einmal der Klassenerhalt. Hierzu sind in den kommenden Partien dringend Punkte nötig.