Brockmann kullerten die Freudentränen

Er stand ein bisschen abseits vom großen Trubel auf dem Eis und hatte Freudentränen in den Augen. Hermann Brockmann, Vorsitzender des Dinslakener EC, am Ziel. Nach dem 11:1 (3:0, 5:0, 3:1)-Erfolg beim EHC Wesel feierte der DEC den sportlichen Aufstieg in die 2. Eishockey-Bundesliga. Und wie die Fans feierten: Die mitgereisten Dinslakener Zuschauer verwandelten die Weseler Halle in ein Tollhaus und jubelten mit Fahnen, Sekt und Schlachtgesängen.

Im Mittelpunkt der Ovationen stand der Mann, der den DEC fast im Alleingang zum Aufstieg schoss: Claude Dumas. Dabei hatte sich der Ruf des Torjägers wohl bis Wesel noch nicht herumgesprochen. Vom Hallensprecher hartnäckig als Klaus Dumas bezeichnet, sorgte der Kanadier dafür, dass auch der EHV einen bleibenden Eindruck von ihm bekam. Dumas, zwei Tage zuvor beim vorentscheidenden 12:2 über Grefrath schon fünfmal erfolgreich, schoss zwei Treffer selbst und bereitete einige weitere vor.

Mit 3:0 führte Dinslaken schon nach dem ersten Durchgang. Zu Beginn des Mittelabschnitts legte der DEC dann innerhalb von 120 Sekunden noch drei Tore nach. Die Partie war frühzeitig gelaufen.

Die Folge: Sprechchöre für das halbe Team, die „La Ola“-Welle auf der Dinslakener Bank und ohrenbetäubender Lärm auf den Rängen. Dazu immer wieder der Schlachtruf der Fans: „Nie wieder Oberliga“.

DEC: Dumas, Frysztacki, Hoffmann (je 2), Reichel, Kohl, Mahon, Hellwig, Baldauf.