Auflagen beschäftigen Glückauf

Michael Lehnertz
Michael Lehnertz
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Was wir bereits wissen
Eine große Nummer wird für den Fußball-A-Kreisligisten Glückauf Möllen die erste Runde im Niederrheinpokal nicht nur sportlich.

Dinslaken..  Eine große Nummer wird für den Fußball-A-Kreisligisten Glückauf Möllen die erste Runde im Niederrheinpokal nicht nur sportlich. Nachdem das Los am Dienstagabend der Mannschaft von Trainer Frank Saborowski den Oberligisten Wuppertaler SV beschert hat, kommt auch organisatorisch einiger Aufwand auf die Verantwortlichen zu.

Geschäftsführer Michael Lehnertz griff am Mittwoch erst einmal zum Telefon und wählte Harald Planks Nummer. Beim Manager des TV Jahn Hiesfeld erkundigte sich Lehnertz über die zu erwartenden Auflagen für ein so genanntes „Sicherheitsspiel“ gegen den WSV. „Das ist für einen so kleinen Verein wie uns etwas ganz anderes als in der Meisterschaft“, so der Glückauf-Funktionär. Vor rund vier Jahren hatten die Möllener unter Trainer Willi Radmacher ein Freundschaftsspiel gegen Wuppertal absolviert, „da war alles relativ ruhig, doch ein Pflichtspiel unterscheidet sich davon natürlich“, weiß Lehnertz.

Vom Ausmaß der Bedingungen für die Durchführung seitens der Sicherheitsbehörden hängt letztlich wohl auch der Spielort ab. „Ein Vorschlag wäre auch, das Heimrecht zu tauschen, sagt der Geschäftsführer. „Das würden wir mit Rücksicht auf unsere Fans nicht gerne machen. Wir haben aber erst mal Respekt vor den Auflagen.“