Auch früh morgens ohne Mühe

Andreas Kott fuhr mit seinem Team einen Pflichtsieg ein.
Andreas Kott fuhr mit seinem Team einen Pflichtsieg ein.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Dinslaken. Friedrichsfelder Bezirksliga-Handballer gewannen beim Moerser Schlusslicht mit 41:27. Jahn III ärgerte den Ligaprimus lange. Niederlagen für den MTV Rheinwacht.

Sorgen hatte sich Trainer Andreas Kott im Vorfeld hauptsächlich wegen der ungewohnt frühen Anwurfzeit gemacht. Um 9.30 Uhr morgens mussten die Bezirksliga-Handballer der SV 08/29 bei der Drittvertretung der Moerser Adler ran. Die Sorgen entpuppten sich als unbegründet. Das gastgebende Schlusslicht konnte die Friedrichsfelder nicht ernsthaft gefährden. Die „Vereinigten“ siegten mit 41:27 (21:13).

Die Moerser hielten die Begegnung eigentlich nur bis zum 4:6 einigermaßen offen. Dann waren die Gäste richtig wach und setzten sich immer weiter ab. Alle Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein.

08/29: Möhle (10), Gatz, Klein, Fischer (je 5), Müngersdorf, Kistner (je 4), Scholz, Borowski, Ebeling, Sattler (je 2).

Mit erneut ganz dünner Personaldecke und nur zwei etatmäßigen Rückraumspielern wehrte sich der TV Jahn Hiesfeld III beim souveränen Klassenprimus HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg nach Kräften. Die „Veilchen“ mussten erst in der zweiten Hälfte dem hohen Tempo Tribut zollen und unterlagen mit 30:35 (16:16). „Wir haben tapfer gekämpft“, lobte Mannschaftssprecher Artur Halup, dessen Team Mitte der ersten Hälfte sogar überraschend mit 9:5 in Führung lag.

TV Jahn III: Haberl, Dudler (je 7), Kripke, Sperke (je 5), Scheuer (3), Hinz (2), Halup (1).

Chancenlos war die dritte Mannschaft des MTV Rheinwacht gegen die Reserve des SV Neukirchen. Die Dinslakener verloren klar mit 23:32 (10:17). Die „Oldies“ kamen nur ganz schwer in die Partie, fanden gegen den körperlich robusten Kontrahenten keine Mittel. Die Fehlversuche wurden häufig mit Tempogegenstößen bestraft. Nach der Pause verkürzte Rheinwacht noch einmal auf sechs Treffer, aber eine realistische Chance auf Zählbares bestand nie.

MTV III: Schulz (4), Krogoll (4/2), Langner, Schädlich, Kellert (je 3), Konen, Mittelsdorf (je 2), Frenk, Jahnke (je 1).

Torwarttor von Lurweg

Auch die „Vierte“ des MTV ging bei Blau-Weiß Dingden leer aus, unterlag mit 21:24 (11:10). Highlight aus Dinslakener Sicht war das Tor von Torhüter Stefan Lurweg, der vom eigenen Kreis aus ins Dingdener Gehäuse traf. Die vielen Ausfälle von Stammspielern konnten die Gäste aber erneut nicht kompensieren.

MTV IV: Ernst (5), Kiehn (4), Steinbring, Brill, Sählbrandt (je 3), Bücker (2), Lurweg (1).