Abstiegsdrama: TVV-Damen fehlt ein Satz

Das war’s: die Damen des TV Voerde müssen
Das war’s: die Damen des TV Voerde müssen
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Was wir bereits wissen
Dinslaken. Zwar setzten sich die Faustballerinnen des TV Voerde gegen Mitkonkurrent TSV Schülp durch. Doch der schaffte im Spiel gegen den Gastgeber SV Moslesfehn eine Überraschung.

Spielführerin Tara Mittelmeyer nahm kein Blatt vor dem Mund: „Die Stimmung ist beschissen.“ Auf der Rückfahrt von Wardenburg hing jede Spielerin des TV Voerde ihren eigenen Gedanken nach. Die Faustballerinnen konnten die letzte Chance auf den Klassenerhalt in der ersten Bundesliga nicht wahrnehmen. Dem 0:3 (11:6, 11:6, 11:8) gegen den SV Moslesfehn folgte zwar ein 3:2 (11:5, 6:11, 9:11, 11:7, 11:8)-Erfolg gegen den TSV Schülp. Aber der Abstiegskandidat konnte gegen den SV Moslesfehn beim 1:3 einen Satz gewinnen und somit den Nicht-Abstiegsplatz behaupten.

Der Ärger war nach dem denkbar knappen Abstieg groß. Die Ursache machte Mittelmeyer allerdings nicht am letzten Spieltag fest: „Wir sind selber schuld. Wir hatten in den letzten Monaten genug Chancen.“ Zugleich gab Mona Tabel ihren Rücktritt bekannt. Grund dafür sei eine zu große berufliche Belastung.

Gegen den gastgebenden Tabellenvierten stand die Defensive zwar sicher, dafür lief im Angriff nicht viel zusammen. Im zweiten Spiel kam es zum Show-down mit dem TSV. Die Voerderinnen gingen direkt in Führung. Nach einem 1:2-Rückstand drehte der TVV die Partie. Vor den Augen der TVV-Damen gewann der TSV gegen Moslesfehn den zweiten Satz und besiegelte Voerdes Abstieg.

TVV: Schmalbach, Hofmann, Kühnen, Arendsen, Shetter, Tina Tabel, Mittelmeyer.