3:1-Führung reichte nicht

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Die Fußballer des SuS 09 Dinslaken mussten sich im Nachholspiel gegen Viktoria Wehofen in der Kreisliga A mit einem 3:3 (2:1) zufrieden geben.

Dinslaken..  Igor Pantic lief in der 88. Minute allein aufs Tor, spielte den Torwart aus und hätte nur noch zum sicheren Sieg einschieben brauchen, doch da ertönte der Pfiff der Schiedsrichterin. Abseits! Die Fußballer des SuS 09 Dinslaken mussten sich im Nachholspiel gegen Viktoria Wehofen in der Kreisliga A mit einem 3:3 (2:1) zufrieden geben.

Unter den wachsamen Augen des neuen SuS-Übungsleiters Ingo Hermann boten die Hausherren eine schwache Anfangsphase. Bereits in der 2. Minute musste SuS Torwart Dennis Strewginski sein ganzes Können unter Beweis stellen, um einen Gegentreffer zu vereiteln. Dem SuS kam aber eine Ecke zugute, um sich aus der schwachen Anfangsphase zu befreien. Tobias Spiegel kam frei zum Kopfball und musste nur einnicken 1:0 (6.). Mit der Führung im Rücken begannen nun die Hausherren das Spiel zu kontrollieren. Nur zwei Minuten nach dem ersten Treffer bot sich für Marcel Ehrhardt eine Riesenmöglichkeit, weiter in Führung zu gehen, Ehrhardt vertändelte den Ball jedoch.

Der SuS macht weiter Druck und belohnte sich mit einem erneuten Eckentor. Diesmal war es Tobias Siementa, den die Wehofener Verteidiger vergessen hatten und der den Ball präzise in den langen Winkel köpfte 2:0 (10.). Nach dem Treffer hatte der SuS weiter gute Möglichkeiten, wollte aber oft zu schön spielen und vergab wertvolle Chancen. Wehofen kämpfte sich langsam zurück und erspielte sich zum Ende der ersten Halbzeit immer wieder gefährliche Chancen. So gelang es Hamza Demir, seinen Bewachern zu entwischen und den Anschluss für die Gäste zu erzielen 2:1 (37.). Beinahe hätte der SuS auch noch den Ausgleich vor der Pause bekommen. Diesmal schoss Demir den Ball aber knapp über den Pfosten (41.).

Nach dem Seitenwechsel wollte keine der beiden Mannschaften das Spiel übernehmen. Tobias Spiegel verwandelte für den SuS dann aus dem Nichts einen Standard aus 20 Metern Entfernung zum 3:1 (57.). Das Spiel schien entschieden, doch jetzt stand sich der SuS 09 selbst im Weg. Marcel Ehrhardt bekam nach einem überflüssigem Foul in der Wehofener Hälfte die gelb-rote Karte (62.) und gab damit den Gästen neue Motivation. Acht Minuten später gelang Mladen Milunovic der Anschluss zum 3:2. Die Endphase gehörte dann auch wieder den Gästen, die mit aller Kraft den Ausgleich wollten und bekamen. Milunovic setzte den Schlusspunkt zum 3:3 (89.). „Wir haben heute einfach zu viel gewollt und es uns selbst schwer gemacht. Wir haben Wehofen zu früh attackiert und in der Defensive zu viel zugelassen. Am Ende müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden seien. Obwohl wir das Spiel auch hätten gewinnen können“, resümierte SuS-Trainer Ingo Hermann.