Wacker-Trainer Hasecke muss rotieren

Aller guten Dinge sind drei? Wenn der SV Wacker Obercastrop gegen Borussia Ahsen gewinnt, dann kann die vergangene Woche als rundherum gelungener "Dreierpack" abgehakt werden. Ein Punkt am vergangenen Wochenende, eine Runde weiter im Pokal - jetzt noch ein Sieg gegen Ahsen und bei Wacker wären alle glücklich.

CASTROP-RAUXEL.. Fußball: Bezirksliga 9
SV Wacker Obercatrop - SV Borussia Ahsen
Sonntag, 15 Uhr


Wacker-Coach Dennis Hasecke hat einen Plan: "In Herten wollten wir einen Punkt, im Pokal gegen Schwerin eine Runde weiter, das hat beides geklappt; jetzt konzentrieren wir uns auf das Spiel gegen Ahsen." Das natürlich am 9. Spieltag schon eine richtungweisende Bedeutung haben könnte. Der Aufsteiger hat neun Punkte auf dem Konto, die Wacker (acht) überholen möchte. Ein Sieg und nicht nur Ahsen wäre überrollt, sondern auch der Anschluss zum Mittelfeld hergestellt.


Dieser 13. Tabellenplatz, auf dem die Mannen aus der Erin-Kampfbahn hocken, kann natürlich nicht der Anspruch der Heimischen sein. "Ist er auch nicht", argumentierte Hasecke, der aber mit Recht auf die neuen Leute und die vielen Verletzten verweist. Hasecke: "Wir konnten uns nie richtig einspielen."

Selbst am Sonntag wird es wieder Änderungen im Gegensatz zum Pokalspiel geben. Es ist klar, dass Tim Cittrich wieder den Platz zwischen den Pfosten an David Scholka abgibt. Hasecke: "Wir haben drei sehr gute Torhüter, die alle ihre Einsatzzeiten bekommen." Davor wird es allerdings auf dem Feld zu mehreren nicht geplanten Rotationen kommen.


Cihangir "Django" Sahinli ist wegen der Gelb-Roten Karte (Foulspiel) aus dem Pokal gesperrt. Maurice Ottberg hat sich auf Schwerin eine Zerrung zugezogen, wie auch Moritz Budde. Einsatz bei beiden ungewiss. Marcel Herder fällt mit einem Faserriss aus, Maik Bothe ist im Urlaub. Hinter Stefan Kitowski (Pferdekuss) und David Firch (Zerrung) stehen Fragezeichen.


Da war Coach Hasecke froh, dass er Dennis Teuber nach dreiwöchiger Pause "auf Schwerin" einwechseln konnte. Und der Torjäger hätte seinen Trainer sogar aufgrund der Abwehrarbeit völlig überrascht. Hasecke: "Ich habe noch nie gesehen, dass der Dennis so intensiv hinten aushilft, der wollte unbedingt gewinnen." Wenn jetzt noch die Sieg bringenden Tore fallen, könnte schöner für Wacker die Woche nicht enden.